Langstrecke Fürstenwalde

Nachdem die Masters das Modell „Langstrecke“ in Passau bereits vorgetestet hatten, war am 14. April in Fürstenwalde auch verstärkt der Nachwuchs an der Reihe – und das gleich wieder sehr erfolgreich. Mit mitunter minutenlangen Vorsprüngen sicherten sich Schüler- wie Juniorenboote den Sieg auf 3.000m und 8.000m.

Allen voran Tia Koch und Eyleen Ebschner, die im Doppelzweier der AK 13 auf 3 km fast vier Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz herauskämpften. Sogar fünf Minuten Vorsprung erruderten sich Gina Biesold, Larissa Bonk, Carolin Gießmann, Julia Stadnicki und Steuerfrau Carolin Fahner im Juniorinnen-Vierer der Altersklasse B. Auch die Junioren folgten diesem Beispiel, gewannen mit 2 Minuten Vorsprung und so sicherten sich Yannic Steinke, Tim Spindler, Anton Kloó, Eric Heimer und Steuermann Enrico Meinel ihre Medaillen. Ebenfalls souverän, mit einer Minute Differenz gewann der Mix-Vierer AK 14 um Liddy Häntzschel, Tom Salz, Joel Wiener, Emily Reichel und Steuermann Franz Münnich.

Um den Tag abzurunden, sicherten sich auch die Masters sehr deutlich ihr Ticket für die Siegerfeier. Das Team um Will Clapp, Thoralf Liebstein, Konrad Ebert, Christian Ziegra mit Steuermann Marvin Tegtmeier gewann im Gig-Vierer der Altersklasse G auf 8.000m.

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse zur Regatta.

Lisa Wunderlich

Anrudern 2018

Nach den kalten Monaten des „Eisenbiegens“ und „Ergo-Schrubbens“ war es nun endlich soweit! Die Saison 2018 wurde am 25. März feierlich eröffnet und das Fahrtenbuch sammelt ab sofort fleißig die Wasserkilometer unserer Aktiven. Bei strahlendem Sonnenschein und dem appetitlichen Anblick des sich auf dem Grill drehenden Schweins (welches wir großzügiger Weise unseren lieben Wirtsleuten verdankten), lauschten wir zunächst den Grußworten unseres Vorsitzenden sowie der Trainingsverpflichtung. Dank der Unterstützung durch die Stadt Pirna durften wir uns zudem über zwei neue Einer „Hoki“ und „Stichling“ freuen, die ab sofort über die Elbe gleiten dürfen. Zum Dank für seine jahrelange und intensive Vereinsarbeit hatte unser Vorsitzender Johannes Zeibig gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke die Ehre inne, die neuen Boote zu taufen. Dass sich die Gläser mit dem Zerbrechen schwer taten, wird dabei als positives Omen gewertet.

Im Anschluss an den offiziellen Teil durfte es nun endlich losgehen. Die Boote wurden erstmalig dieses Jahr zu Wasser gelassen, die ersten Kilometer genossen und Blasen erarbeitet. In einer beeindruckenden Flotte von Einern, Vierern und Achtern ging es gen Bootshaus zurück, um sich abschließend auch dem leiblichen Wohl zu widmen.

Wir danken dem Team vom „Bootshaus“ für die wunderbare und kreative Bewirtung! Ansonsten bleibt nur zu sagen: „Die Saison 2018 ist eröffnet! Wir wünschen Riemen- und Dollenbruch!“

Hier findet ihr die Bilder zum Anrudern.

Lisa Wunderlich

Mitteldeutsche Ergometermeisterschaften

Sich im starken mitteldeutschen Feld auf dem Ergo zu beweisen, war die erste große Herausforderung für die Pirnaer Vereins- und Leistungssportler in diesem Jahr. Und sie wurde mit Vergnügen angenommen. Man durfte staunen, wie sich am 03. März ein Pirnaer nach dem anderen auf einem der „Quälgeräte“ auf der Bühne Platz nahm und sich im Laufe der Strecke Podestplatz um Podestplatz erkämpfte. Insgesamt 12 Mal durften sich die Rot-Gelben dort platzieren.

Ganz stark dabei unsere Leichtgewichts-Mädels Liddy Häntzschel und Emily Reichel, die sich über die 1.000m alles abverlangten und sich schließlich den zweiten und dritten Platz der Mädchen AK 14 erkämpften. Den ersten Sieg des Tages erruderte Konrad Wende, der die Pirnaer Flagge bei den Masters hochhielt und dafür schließlich mit einer Medaille belohnt wurde.

Völlig gnadenlos „ritten“ unsere Leistungssportler an diesem Tag über die 2.000m Strecke. Den Anfang machte Johanna Sinkewitz (JF A), welche sich Schlag für Schlag nach vorn kämpfte und im Ziel schließlich 19 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten aus Leipzig vorweisen konnte. Ein Ergebnis, bei dem nur Franz Werner (JM A) mithalten konnte, der sich mit 75m Vorsprung vor Platz 2 in 6:11,5 min über die 2.000m quälte.

Für den Pirnaer Höhepunkt des Tages sorgten schließlich noch die Staffeln, die von den Kindern bis zu den Junioren ihr Bestes gaben und so schließlich den Sieg in der Vereinswertung nach Pirna holten. Allen voran dabei das Team um Rebecca Gebauer, Franz Werner, Johanna Sinkewitz und Maximilian Milde, das sich souverän gegen die starke Konkurrenz durchsetzen konnte.

Mit vier Titeln „Mitteldeutscher Meister“ sowie einem schicken neuem Vereinspokal beendete der PRV die diesjährigen Ergometermeisterschaften. Ein Ergebnis, dass auf die kommende Wassersaison gespannt macht!

Die Bilder zum Wettkampf findet ihr hier.

Lisa Wunderlich

XIV CHALLENGE PRINCE ALBERT II MONACO

Coastel Rowing – Rudern mit salzigem Mittelmeer-Geschmack

Mitten im Februar erlebten wir Masters drei spannende Rudertage in Monaco. Das jetzt auch in Deutschland aufstrebende Küstenrudern (Coastel Rowing) hatte uns in den Bann gezogen. Olaf verstärkte die Idee mit interessanten Bildern und seinen ersten Erfahrungen aus 2016.

Die Rennen finden wie beim Segeln, auf Drei-, oder Viereckkursen statt. Dabei sind Wellen und krabbliges Wasser nicht verpönt, sondern eher erwünscht. Monaco bot zudem den Luxus des Einsteigens vom Bootssteg. Üblicherweise krabbelt man vom Strand aus in die am Heck offenen Boote. Diese stabilen Boote mit dem hohen Bug ließen sich bei Quer- und Längswellen gut rudern.

Allerdings gehört auch hier ausreichende Erfahrung dazu, um den Rhythmus und das Bootsgefühl zu spüren. Das manövrieren um die Bojen verlangt Mut, Geschick und Übersicht von den  Steuer-leuten. Schwert raus, Schwert rein, Steuerleine ziehen, Gegner beobachten da kam nie  Langeweile auf. Boote ausrichten beim Start – Fehlanzeige bei Wellen um 1 Meter Höhe. Von wo aus im Startraum los gerudert wird, spielt keine Rolle. Allerdings bekommt der eine Strafe, der sich zu weit nach vorn wagt.

Fazit: Wir erlebten eine hoch interessante Veranstaltung mit vielen neuen Eindrücken. Coastel Rowing auf hohem Niveau. Hochachtung vor dieser Art des Ruderns, den Steuerleistungen (insbesondere unserer Caro) und den Booten, denen man noch größere Wellen zutrauen kann. Sicherheit (u.a. Ruderwesten, Begleitboote) steht dabei an oberster Stelle.

Alles in allem eine neue Erfahrung mit einem leicht salzigem Geschmack.  …und Monaco selbst war natürlich schon mal eine Reise wert!

Ein Kurzabriss:  3 Tage in Monaco – nicht ganz ohne „Monte Carlo“

mit Torsten Zobjack, Sven Fahner, Olaf Martin, Christian Ziegra und Stfr. Carolin Fahner

Freitag

– Ankunft und Training bei fast idealer See – das Boot lief gut durch halb Meter hohen Wellen – erster Stadtkontakt

Samstag

– erster Wettkampf – 2x 3km Viereckkurs – Wellen bis zur Meterhöhe, für Crew und Steuerfrau bereits eine echte Herausforderung, feucht bei Temperaturen v. 10-15°C
– 4. Platz (29:08min) im Masters Starterfeld – reichlich 1Minute zum Sieger aus Italien und 17 sec der Rückstand zum Dritten (Jersey)
– Abendparty im Yachtclub Monaco

Sonntag

– zweiter Wettkampf – 3km Viereckkurs  Sonnenschein – Wellen noch etwas höher Die Vorsätze waren gut, doch die 3. platzierzte Crew nicht zu knacken.
– viertbeste Laufzeit – doch 2 Strafminuten Penalty – wir hatten den Bug beim Start zu weit vorn.  die 15:31min + 2min reichten leider nur zu Platz 9

Weitere Monaco Eindrücke am Yachtclub und beim Stadtbummel – abends haben wir, wenn auch nur „von außen“ natürlich Monte Carlo besichtigt.

COASTEL ROWING – das Ruderabenteuer für alle Gewässer und Wetterverhältnisse.

Schnell dynamisch und stabil.  Die Coastal Fangemeinde sitzt aber nicht nur an den Küsten, sondern erreicht auch die Bootshäuser und Ruderherzen an Flüssen und Seen mit unruhigem oder stark befahrenem Wasser. Statt motorisierten Freizeitkapitänen und der Wasserschiffahrt genervt auszuweichen, gehören sie beim Coastal Rowing zum größten Spaßfaktor!

Mehr Informationen unter:  

 

Winterferienfreizeit 2018

Von Pirna mit dem Bus nach  Pec‘ gezuckelt
sind wir mit den neuesten Malle-Hits im Ohr wieder den Berg hochgebuckelt.
Jeder hat sich viel Freizeit vorgenommen ,
Dank dem Trainerstab ist es dazu jedoch nicht gekommen.
Wer es nicht schaffte abzubiegen unerkannt
ist gleich mal zwei große Runden gerannt.

Beim abendlichen Spiel ohne Ladegerät
So manch neue Perspektive entsteht.
Es ist eine liebgewonnene Tradition,
des Bettes verwiesen wird man mit Herrn Wiedner’s engelsgleichen Weckton.
Den Hinweis auf Uhrzeit, Temperatur und bevorstehenden Sport kann sich keiner verwehren,
nur beim Versuch wird euch Wiedel eines besseren belehren.

Dann ging’s auch schon gegen die Uhr.
Da half kein Jammern  und kein Flennen,
Jeder mußte die ihm angedachte  Rundenzahl rennen.
Bei der Skischule, von Frau Müller und Frau Wiedner gemacht,
wurde der Nachwuchs auf Medaillenkurs gebracht.

Dann kam der Skifasching.
In tollen Kostümen, ob dunkel, schillernd oder bunt
ging’s beim Staffelspiel mal richtig rund.
Auch ohne großen Gewinn,
kam niemand auch nur der zweite Platz wirklich in den Sinn.
Zum Abschluss ging’s noch in die Kolinska rein.
Palatschinken, Kakao und auch ein Bier durften jetzt sein.

Es folgten die großen Tagestouren,
bestes Wetter, atemberaubende Landschaft und viel Schnee
hinterlassen im Gedächtnis ihre Spuren.
Fast jede Baude wurde mitgenommen.
trotzdem sind ein paar Kilometer zusammengekommen.

Dann war auch schon Freitag und es wurde wieder die Stoppuhr gezückt,
mit Blick auf’s Finale wurden die Rundenzeiten gedrückt.
Nachmittags war der Cerna Hora das Ziel,
eine Runde drumrum und die Aussicht jedem gefiel.

Es kam der Tag der Titelkämpfe.
Gute Ausreden wären Wachs, komischer Schnee oder plötzliche Krämpfe.
Frau Wiedner’s gut gemeinte Zwischenzeiten nützen einem nichts,
wenn am Berg hinten die Skier nicht mehr gleiten.
Alle sind ein tolles Rennen gelaufen und durften in der Mittagspause verschnaufen.

Jetzt stand noch die Königsdisziplin, der Staffellauf, an,
mit dessen Gewinn man sich ein Jahr brüsten kann.
In diesem Rennen wird sich nichts geschenkt,
auch wenn man den Rest des Winters das Skizeug an den Nagel hängt.

Der Abschlussabend brach herein,
da durfte ein jeder mal Entertainer sein.
Jetzt ist die Woche schon rum, das Lazarett wird ausgekehrt,
der Bus morgen hoffentlich zügig und leise nach Pirna fährt.

Prost und Vielen Dank!
(von Dirk, Ronny und Enrico)

 

Ergometer-Einzelmeisterschaft

3. Februar 2018

Nach dem Wintertraining ist vor der Wassertraining. Ein paar Wochen Ergometer und „Pumpen“ stehen zwar noch bevor, doch wird im Februar traditionell schon einmal getestet, wo die Reise in diesem Jahr hingehen wird. Bei den Ergometer-Einzelmeisterschaften ging es heiß her: es wurde angefeuert, bejubelt und so wurden unter lautstarker Unterstützung auch Bestzeiten erkämpft. Den Start machten unsere Jüngsten auf den 500m Schlagzahlrennen. Souveräne Sieger waren dabei Tim Donath (JG 07) und Fritz Reichel (JG 08). Ab dann ging es auf die 1000m Strecke – deren potenzielle Langwierigkeit man nicht unterschätzen sollte. Ein guter Start war kein Garant für einen Sieg. Wer mit Köpfchen fährt, kann es schließlich reißen. Völlig unbeeindruckt von den mitunter rasanten Starts der Konkurrenz siegten Fritz Münnich (JG 05 LGW), Elisa Hobert (JG 04), Tim Spindler (JM B), Tim Rietzschel (JM A) und Gina Biesold (JW B) über die Streckenlänge hinweg souverän in ihren Rennen.

Dass für Gold nicht immer der große Trubel notwendig ist, bewiesen unsere siegreichen „Fernstarter“, die aufgrund anderer Verpflichtungen bereits „vorgerudert“ waren: Liddy Häntzschel (JG 04 LGW), Joel Wiener (JG 04), Eyleen Ebschner (JG 05) und Willy Holtermann (Männner). Letztere gaben sich vor Ort einen harten Fight, kämpften in wechselnder Besetzung teilweise zu dritt um die Führungsposition, mussten sich zuletzt jedoch der gegebenen Zeit geschlagen geben.

Auch ohne die ganz großen Regatta-Ambitionen kann man seinen Trainingsfleiß unter Beweis stellen: Sonja Jendrosseck (Freizeit-Frauen) und Lars Schulz (Freizeit-Männer) hielten die „Freizeit-Ehre“ hoch und gaben inmitten der Wettkampfsportler ihr Bestes. Beide wurden dafür zu Recht mit dem Sieg belohnt.

Nachdem die Einzelsieger gekrönt waren, ging es auch in den Staffeln noch einmal zur Sache. Die Lautstärke wurde tatsächlich noch weiter erhöht und so wurden spannende Kämpfe mit teilweise unerwarteten Wendungen ausgetragen. Jede Altersklasse ging dabei noch einmal an den Start und kämpfte in Viererbesatzungen auf 4x 500m. Den Überblick über die Sieger findet ihr hier.

Wir danken allen Helfern und Organisatoren für einen spannenden Wettkampftag. Außerdem gilt ein besonderer Dank unseren Technikern Danny und Wolfgang sowie unserem Fotografen Lutz für die wunderbaren Eindrücke. Hier findet ihr alle Bilder.

Lisa Wunderlich

 

23. Schwimmwettkampf der Ruderer

Am Sonntag, dem 28.01.2018 trafen sich die sächsischen Ruderer sowie unsere Tschechischen Partner des Projektes „Elbe Ruderakademie“ zu unserem jährlichen Schwimmwettkampf in der Sportschwimmhalle in Pirna. Dabei konnten die Aktiven aus Dresden, Leipzig, Meißen, Eilenburg, Radebeul sowie unsere Tschechischen Freunde unter Beweis stellen, dass sie nicht nur auf, sondern auch im Wasser gut unterwegs sind.

Die Pirnaer Starter zeigten mit 17 Siegen in insgesamt 42 Entscheidungen ihr gutes Schwimmvermögen.Das zusätzliche Schwimmtraining in den letzten Wochen hat sich also bezahlt gemacht. Insgesamt können unsere Pirnaer Sportler 12 Einzelsiege, 9 x Platz 2 und 6 x Platz 3 Verbuchen. Dazu kommen noch 5 Siege in den Staffeln.

Die Einzelsieger über 50 Meter Brustschwimmen sind Eyleen Ebschner (Jg 05), Emily Reichel (Jg 04), Corvin Büchner (Jg 08 und jünger), Jachym Jech (Jg 07), Leo Schmidt (Jg 06), Quentin Büchner (Jg 04), Nils Seifert (mJB) und Niclas Groschupp (Männer). Über 50 Meter Freistil holten ebenfalls Eyleen Ebschner (Jg 04/05), Quentin Büchner (Jg 04), Niclas Groschupp (mJA) und Karl Hasler (mJB) einen Sieg. Staffelerfolge erreichten die Mädchen 2005 und 2004/2005 sowie unsere Junioren über 4 x 50 Meter Brust sowie unsere Jungs in der Männerstaffel über 4x 50 Meter Kraul.

Für eine besondere Überraschung sorgten unsere Mädels aus dem Jahrgang 2004/2005, welche sich in der Frauenstaffel über 4x 50 Meter Kraul behaupten konnten. Herzlichen Glückwunsch dazu! Leider hat es für die Pirnaer nicht zum Pokalgewinn in der Abschlussstaffel gereicht. Glückwünsche gehen hier an die Sportler des SC DHfK Leipzig.

Des Weiteren möchten wir uns ganz herzlich bei allen fleißigen Helfer, Läufern, Kuchenbäckern, Kampfrichtern und Organisatoren für einen rundum gelungenen 23. Schwimmwettkampf bedanken!

Hier findet ihr die Bilder & Ergebnisse.

Sarah Böttcher