„Attention – – – go“  
für die Masters auf der 72er Olympiastrecke

EURO MASTERS Ruder-Regatta in München – Oberschleißheim, 26.-29.07.2018   

Zwei weitere Masters-Erfolge erhöhen das PRV – Siegkonto 2018. Im Jahr der Übersee World Masters Regatta richtet München eine „Euro Masters“ aus. Für viele WRMR Starter ein willkommener Test und für die anderen ein möglicher Saisonhöhepunkt.

Wir Pirnaer waren mit einem kleinen Team von 11 Aktiven in 21 Rennen vertreten. Immerhin starteten reine PRV Crews in der Hälfte der von uns gemeldeten Rennen. Torsten Zobjack und Stefan Schaaf waren unsere ersten erfolgreichen Starter. Sie gewannen ihren Lauf (insgesamt 8 Läufe) im Masters Doppelzweier B (MM2x B) mit deutlichem Vorsprung und einer klasse Zeit. In den Achterrennen MMc+D fuhren sie in Renngemeinschaft mit Halle / Leipzig / Berlin jeweils auf Platz 2. Beide bereiten sich in den nächsten Tagen auf die World Masters Regatta in Sarasota, Florida-USA vor.

Den zweiten Pirnaer Sieg erruderte Christian Ziegra in seinem  Einerlauf (total 14) MM 1x AK F. In dem am Sonntag statt gefundenen Trophy-Rennen der zeitschnellsten Starter aller „F“-Läufe (total 14), fuhr er auf den 4. Rang.

Unsere Masterinnen starteten bereits am Donnerstagnachmittag zu ihrem ersten Vierer-Rennen (MW4+C). Obwohl die „Tegler“ geschlagen wurden, waren noch zwei Boote schneller. Auch in den folgenden Rennen schnappten ihnen immer Bessere den Sieg weg. Dann blieben für die Mädels um Simone Wittig , Kathrin Geffers, Anett Machoy, Eva Müller, Sabine Smolka und Steuerfrau Paula Korn leider nur die undankbaren Plätze 2 und 3. Diese werden auf Grund des Masters-Rennmodus nicht geehrt.

In unterschiedlichen Besetzungen erreichten sie zweite Plätze:

Frauen-Achter MW8+D  mit Simone Wittig , Kathrin Geffers , Anett Machoy, Kerstin Ganse (MRC),  Eva Müller, Sabine Smolka, Elke Schulke RCS, Beate Funk RCS, Stfr. Paula Korn.

– im Frauen-Vierer MWD4+  Simone Wittig , Kathrin Geffers , Anett Machoy, Sabine Smolka, Stfr.Paula Korn,

– Steuerfrau Paula Korn in einer großen Havelland-Achter Renngemeinschaft (MM8xB)

Der Glückwunsch geht ebenfalls an alle anderen Platzierten, davon 6x Platz 3.

Die weiteren Pirnaer Starter waren:  im Fledermaus-Achter MMC+D Heike und Uwe Wiedner sowie Henning Schramm im Mix Zweier (MM/W2xE) und Vierer (MM/W4xD).

Anton Wende, derzeit für den Mainzer RV unterwegs, siegte mit der Vierer Crew MM4-A und wurde im gesteuerten Vierer Zweiter.

Die Münchener Olympiastrecke scheint nach einigen kritischen Phasen eine Zukunft zu haben. Wie einige berichteten, soll in einem 5-Jahres Zeitraum vieles am Areal saniert und modernisieret werden. Es bleibt zu hoffen, dass wir hier noch mehrere internationale Wettkämpfe erleben dürfen.

In diesen End-Julitagen präsentierte sich das Regatta-München-Team vier Tage für die Masters aus Europa. Insgesamt erlebten rund 2500 Aktive aller Alterskategorien Rudersport vom Feinsten. Dabei stellte der Bootsplatzbedarf und ein offensichtlich nicht einfaches EDV (MAX) Online Portal die größten Herausforderungen dar. Von der Strecke und den Steganlagen sind ohnehin alle begeistert

Jetzt geht der Blick voraus, nach Sarasota im September und im kommenden Jahr nach dem ungarischen Velence-See, ca. 50km von Budapest entfernt. Die erste Planung für 2020 scheint bereits nach Östereich vergeben – Linz-Ottensheim steht bereits in der Planung. Wir hoffen natürlich, dass die Mannschaft zukünftig wieder größer wird. Und vielleicht überraschen uns unsere „Oldis“ noch einmal mit einem „Pirnaer Vereinsachter“ (AK H +70). Da gibt es nur noch Renngemeinschaften.

Ein herzliches Dankeschön geht an die vielen Fans, die uns die Daumen gedrückt und manchmal dank moderner Technik fast „hautnah“ begleitet haben.

Hier findet ihr die Re-Lives sowie alle Ergebnisse.

Christian Ziegra

Landeswanderrudertreffen 2018

Gemeinsames Wanderrudertreffen der Bundesländer Sachsen/Thüringen
auf der Bleilochtalsperre in Saalburg-Ebersdorf, Ortsteil Kloster

Bernhard Trui lud Mitte Juli zum gemeinsamen Landeswanderrudertreffen 2018 ein. Diesmal lag unser Ausgangspunkt in Thüringen, das Sport und Erlebnispädagogische Zentrum Kloster-Saalburg am Rande der Bleilochtalsperre. Am lang gezogenen Strand fanden unsere Bootsflotte (11Vierer + Ersatz) und die Trailer ausreichend Platz. Ein Thüringer und 53 weitere Aktive aus Sachsen, S-Anhalt, Berlin, Anklam wurden am Freitagabend herzlich durch den VL des LWRT begrüßt.

An beiden Rudertagen wurden ausgehend vom SEZ, die Wasserflächen der Talsperre errudert und erkundet. Wissenswertes zum größten Stausee Deutschlands, der durch die Saale gespeist wird, findet ihr folgend oder in Wikipedia. Wir hatten das Glück, dieses live von unserem Thüringer zu erfahren. Bernhard Schorcht oder besser Felix lebt in Erfurt, ist Mitglied im Jenaer Kanu- u Ruderverein und mit den Örtlichkeiten bestens vertraut.

Die Samstagtour führte uns auf dem Talsperrengebiet, welches seinen Namen dem früheren Bleiabbau verdankte. Die Tour ging Saaleaufwärts, vorbei an Saaldorf in Richtung Lemnitzhammer. Auf Grund des Niedrigwassers mussten wir an einer Engstelle kurz vor dem Ziel bereits drehen. Da hatten wir den Heinrichstein und die Lobensteiner Regattastrecke bereits hinter uns. Auf der Rücktour folgte dann die Rast bei den freundlichen Ruderkameraden des Bad Lobensteiner RV. Sie bereiteten uns eine ordentliche Mittagsrast. Im Schatten erfuhren eine Menge Wissenswertes über den Verein und die Probleme mit dem derzeitigen Absenken des Wasserstandes um mehrere Meter. Für uns entstand dadurch ein mitunter lustiges Bild, da die Bootsstege teils weit auf dem Trockenen lagen. Während es unsere Tour wenig beeinflusste fanden das nicht alles Anwohner so fetzig.

Die Sonntagsvormittag-Tour führte uns in die Trigisbucht oberhalb von Saalburg und anschließend quer zur Staumauer in die Remptendorfer- und Gräfenwarther Bucht. Dabei bestaunten wir die 65 m hohe und 205 m lange Gewichtsstaumauer, die Teil der Saalekaskaden ist. Die Buchten sind weit ausläufig und bieten ein ruhiges Fahrwasser, da hier Motorboote nicht zugelassen sind. Auf den Hauptwasserstrecken waren jedoch einige Boote unterwegs, kreuzten Ausflugdampfer wurde Wasserski gefahren. Da überall die Stege nicht zum Aussteigen einluden, waren die oft angemahnten Wasserschuhe eine super Hilfe. Ob im Boot, während der Ruhepausen oder beim gemeinsamen Speisen fanden sich viele zu interessanten Gesprächsrunden. Vergangenes wurde neu in Erinnerung gerufen, Neuigkeiten und weitere Fahrtideen ausgetauscht. So verging die Zeit wieder einmal sehr schnell. Mit dem Beladen der Trailer und einem gemeinsamen Kaffeetrinken endete dieses LWRT 2018.

Bernhard dankte im Besonderen den Vertretern des SEZ, die uns hier einen angenehmen Aufenthalt boten. Der Dank galt weiterhin den Transporteuren und Bootsbereitstellern der Vereine. Für das kommende Jahr soll es, so der VL, noch keine konkrete Idee geben. Mit dem Dank an Bernhard verbindet sich die Idee, ihm unsere Wünsche für 2019 auf zu geben.

Die Pirnaer Teilnehmer waren
Gabriele Fiebig, Lutz Großmann, Richard Klammer, Sybille Kleinschmidt, Elke May, Bert Moede, Andrea und Klaus-Henning Weber, Brigitte und Johannes Zeibig, Christian Ziegra

Wir danken Hannes für die großzügige Unterstützung bei der Übernahme der Transportkosten.

Aus Wikipedia:
Die Bleilochtalsperre in Thüringen, die die Saale anstaut, ist der vom Fassungsvolumen größte StauseeDeutschlands. Sie ist nach den Bleilöchern benannt, die sich vor der Anstauung dort befanden und in denen Blei abgebaut worden war. Die Staumauer ist eines der von der Bundesingenieurkammer ausgewiesenen Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland.[1] Die Talsperre ist Teil der fast 80 Kilometer langen, fünffach gestuften Saalekaskade. Saaleabwärts befindet sich der Hohenwarte-Stausee mit dem Ausgleichsbecken Eichicht. Die zwischen 1926 und 1932 errichtete, 65 m hohe und 205 m lange Gewichtsstaumauer in der Nähe von Gräfenwarth und Schleiz staut 215 Millionen Kubikmeter Wasser der Saale.

Christian Ziegra

 

Leidenschaft, Ehrgeiz und Freude – Bundeswettbewerb 2018

Ein überragendes Pirnaer Team konnte sich über die Saison durch kämpferisch erbrachte Leistungen für den Bundeswettbewerb qualifizieren. Dort wurde dann so ein starkes Ergebnis erzielt, wie noch nie!

Bereits im Vorfeld zeigten die Jungs und Mädchen mit ihrer engagierten Trainingsteilnahme, dass sie dieses Jahr bei Deutschlands Besten vorn mitfahren wollen. Deswegen wurde so manche Sondertrainingseinheit am Wochenende zusätzlich ausgemacht und absolviert.

Auch am Vortag der Wettbewerbe hatte keiner der 27 Sportler gemurrt, als bei strömenden Regen zum Testen der Strecke rausgefahren wurde. Nur als es dann hieß: „Morgen früh ist 5 Uhr wecken“, kam mal die Frage aus der Runde: „Warum tun wir uns das an? Man könnte sich da noch soooo schön im warmen und trockenen(!) Bett einkuscheln’“ Trotzdem waren sich alle einig, dass es sich lohnt, hier in München zu sein und mit dem Team um beste Platzierungen zu kämpfen.

Genauso motiviert gingen am Folgetag alle Sportler die Langstrecke an. Dadurch gelang allen Pirnaer Mannschaften ihre Saisonbestleistung. Als erstes starteten die beiden 14- jährigen Mixvierer. Auch wenn Joel, Emily, Tom, Liddy und Franz bei der abendlichen Siegerehrung etwas die Köpfe hängen liesen, da es ihr Ziel war, sich ganz vorn zu platzieren, können sie auf den Abteilungssieg mit einer Zeit von 11:58 Minuten stolz sein. Diese reichte für einen starken 2. Platz von allen 26 Mannschaften, was Hoffnung auf ein Sieg in der Bundesregatta ließ. Mit dem Erreichen des Gesamtplatzes 10 des selben Rennens wuchs der 2. Mixvierer über sich hinaus. Sie haben es mit 12:46 Minuten ins B-Finale geschafft, was eine sehr gute Leistung für die fünf Sportler ist.

Der große Jungenvierer sicherten sich mit 11:51 Minuten Platz 9. Somit ließen sie 15 Mannschaften hinter sich und sicherten sich den Einzug ins B-Finale.Auch in den folgenden Rennen konnten die jüngeren Starter in der Altersklasse 12/13 durch die Trommelbegleitung von ,Raphael  und Fans’, welche alle sächsischen Boote am Freitag und Sonntag anfeuerten, ihr bestes geben.

So kämpften Eyleen und Tia sich ganz stark über die lange Strecke und erreichten mit 13:14 Minuten ebenfalls den Abteilungssieg und gesamt Platz 2 von 22 Mannschaften.

Nach den Rennen konnte man außerdem weiteres positives feststellen: Drei der sechs Pirnaer Boote konnten schon vor der Wende bei 1250 von 3000 Metern, die 1 Minute vorher gestartete Mannschaft, einholen. Leider kostete genau diese gute Leistung unseren Booten anschließend viel Zeit, weil die Schnelleren außen und somit um die Gegner herum wenden mussten. So büsste besonders der jüngere  Jungenvierer seine gerade heraus geruderte Zeit wieder ein. Trotzdem hatten sie mit 13:04 Minuten die 11. beste Zeit der 24 Teams und ebenfalls am Sonntag im B-Finale die Chance noch einmal zu zeigen, was sie draufhaben.

Weil bei der Langstrecke die Ergebnisse erst Abends verkündet werden, stoppte Paula die 2500m-Zeiten aller Pirnaer Rennen, damit die Mannschaften schon direkt nach ihrer Belastung eine Orientierung haben. Dadurch kamen wir zu einer unglaublichen Vermutung: Unser Mädchenvierer hat ein Wunder vollbracht! Einige von ihnen hatten gerade erst beim Rudern reingeschnuppert, starteten bei ihren ersten Wettkämpfen zum Erfahrung sammeln und ihre BW-Teilnahme war schon eine kleine Sensation. Hier schafften sie tatsächlich den Abteilungssieg und die A- Finalteilnahme. Der Jubel bei der abendlichen Siegerehrung vor den über 1000 Sportlern war unbeschreiblich.

Der allgemeine Wettkampf am Samstag war weiterführend von viel Teamgeist und Siegeswillen geprägt. Es klappte nicht immer jede Disziplin, aber trotzdem wurde in jeder Mannschaft um jede Sekunde, jeden Meter gekämpft und an Aufgeben war nicht zu denken. Zur abendlichen Siegerehrung konnten die Sportler wieder vor voller Tribüne die Belohnung dafür entgegennehmen: Elisa, Emily, Marvin, Matteo, Moritz, Nadia, Nina, Joel, Laeticia, Klara, Leo, Liddy, Theo, Theresa, Tia und Tom siegten jeweils mit ihren Mannschaften und konnten sich kräftigen Jubel und eine Goldmedaille abholen. Dazu konnten sich folgende Sportler über die Silbermedaille freuen: Anselm, Anthony, Bennett, Eyleen, Florian, Franz, Fritz und Gero. Nach diesen tollen Einzelleistungen der jeweiligen Teams wurde gespannt auf das Ergebnis der Länderwertung gewartet. Und tatsächlich wurde wieder ein Traum war: Die Sachsen sind bestes Bundesland im allgemeinen Sportwettkampf! Das gab es noch nie! Landesjugendleiter Steffen Buschmann nahm voller Stolz den Siegerpokal und den Wanderpokal entgegen.

Am Sonntag fanden dann die Finals über 1000 Meter statt. Alle waren mächtig aufgeregt, denn man wollte doch das gute Langstreckenresultat bestätigen.

Der Auftakt bildetete dieses mal der kämpferische Mädchendoppelzweier. Nach einem guten Start lagen sie 250 Meter vorm Ziel noch Bug an Bug mit Witten. Am Ende reichte es leider nur knapp zum 2.Platz von Deutschlands Besten, was dennoch eine starke Leistung ist. Sie haben alles gegeben und dürfen stolz über die Silbermedaille sein!

Leo, Fritz, Gero, Matteo und Bennett hatten sich auch vorgenommen, ihr Langstreckenergebnis noch zu verbessern. Doch der starke Gegenwind im Rennen kam eher den größeren und schweren Jungs aus den Gegnerbooten zu pass und machte es den fünf Jungs deutlich schwerer. Aber sie hielten dennoch bis zum Endspurt gegen und erkämpften sich Platz 3 im B-Finale. Somit  haben sie sich doch noch einmal um zwei Plätze verbessert, starke Leistung!

Nach dem Jungenvierer starteten Ronja, Nadia, Theresa, Sophie und Steuerfrau Nina, Eigentlich waren schon alle Ziele erreicht, aber die Mädchen waren trotzdem kampfbereit: Stolz verkündeten sie bei der Renneinweisung: „Wir lassen wenigstens noch ein Boot hinter uns“. Diese hohe Ansage konnte sogar noch getopt werden, denn Nina trieb ihre Mannschaft zu Höchstleistungen. Mit herausragendem Kampfgeist gelang ihnen Platz 4 im A-Finale.

Generell konnte man am Sonntag bei allen Mannschaften wahnsinnigen Siegeswillen über die gesamte Strecke feststellen, besonders jedoch im Endspurt. So auch bei den älteren Jungs: Auch diese waren körperlich den Gegnern eher unterlegen, aber Anselm, Theo, Marvin, Florian und Steuermann Anthony konnten durch die mannschaftliche Geschlossenheit bis zum Ziel gegenhalten und sich am Ende über gesamt Platz 10 freuen.  Dies ist eine super Leistung bei den 14-jährigen Jungen.

Das Abschlussrennen bildet traditionsgemäß der große Mixvierer. Wir waren alle gespannt, was unsere beiden Boote noch rausholen können. Zuerst startete das A-Finale. Joel, Emily, Tom, Liddy und Steuermann Franz wollten seit dem Vorjahr Bundessieger 2018 werden, dass zeigten sie von Beginn an. Bei Streckenhälfte lagen sie mit dem Langstreckensieger Nürnberg Bug an Bug, dann kam ihr Druckspurt und Pirna setzt sich eine halbe Länge ab. Die Übungsleiter, Eltern und Fans konnten nur noch anfeuern, Daumen drücken und kaum noch hinschauen.  Mit einer Super Leistung  konnte der Vierer seinen Vorsprung bis ins Ziel halten. Nun haben sie es geschafft!

Noch während ihrer Siegerehrung wurde das kleine Finale ausgefahren, beidem die fünf gespannt zu ihren Teamkollegen schauten. Diese gingen mit der 10. Langstreckenzeit ins Rennen, alles über Platz 4 wäre demzufolge also super. Vor der Tribüne lag das Pirnaer Boot knapp vorn und kämpfte nun weiter gegen die starke Konkurrenz, als gäbe es kein Morgen mehr! Mit einem starken Schlussspurt fahren Laeticia, Quentin, Elisa, Moritz und Steuerfrau Klara als Erste durch das Ziel. Überglücklich lagen sich bei der Siegerehrung die beiden Mixvierer in den Armen.

Diese Schlussszene spiegelte die gesamte BW-Vorbereitung und das Wettkampf Wochenende wieder: Rudern ist pure Lebensfreude und voller Leidenschaft sowohl für die Sportler, als auch bei dem super Trainerteam!

Familie Wiedner

Fußballturnier in Börnchen  am 29.April

Platz 4 – ein überraschender Ausgang

Teilnehmer:

Olaf Hanus, Gerold Weigel, Sven Fahner, Marcel Hippel, Mario Achilles (Tor)
Das Team verstärkten Heiko und 2 ganz junge Stürmer aus Börnchen u Dittersdorf.

Vorrunde:        1.Platz                        2:1 gegen Armienia Bierzelt | 2:2 gegen Jugendklub Nachwuchs

Halbfinale                                           0:3 gegen die Pokal-Sieger aus Börnchen

Spiel um Platz 3 > 4.Platz                0:0 gegen „die Wurzner“ aus dem Erzgebirge (AB) | 9-Meter-Schießen 1:2

Seit einigen Jahren der Abstinenz (der letzte Bericht datiert von 2009, Bilder von 2013), lockte uns das osterzgebirgische Mai-Fußballturnier in Börnchen/Dittersdorf. Die enge Ruderverbindung zum dortigen Gastwirt Uli Burkhardt (Bruder von Rainer) zog uns wieder in den Bann. Leider mussten wir auf einige der Top Spieler aus der Freitag-Abend Runde verzichten. Zwei heimische junge E oder F Kader bereicherten unseren Sturm. So wurden wir überraschenderweise Gruppensieger und hatten auf einmal ein Spiel mehr auf dem Plan. Das führte dann doch  zu personellen Engpässen zum Ende des Halbfinals. Im Kampf um Platz 3 luden wir noch drei  ortsansässige Akteure ein, die sich klasse ins Team einfügten. Aus einer recht sicheren Abwehr gelang es uns aber nicht, das eine Siegtor zu erzielen. So musste das Duell vom 9m Punkt entscheiden. Der Videobeweis (Funklöscher und allgemein schlechte Netzfähigkeit) blieb aus. So wurde Marcels Kracher, knapp hinter der Torlinie nicht als Tor gewertet. Es blieb dann immerhin beim Ananas-Platz. Wir waren sehr zufrieden. Und es gilt weiterhin, wie Mario bereits vor 12 Jahren verlauten ließ,  zum Siegen – RUDERN wir ja schließlich. Bereits zum 42.Mal traf man sich zum Turnier auf dem etwas gewöhnungsbedürftigen „Fußball-Rasen“ (im Erzgebirge spricht man vom Acker).

Freizeitspaß und Freude stehen im Vordergrund. Genauso wie das Treffen mit dem ehemaligen LPG Vorsitzenden, oder den auch etwas älter gewordenen Spielern aus den umliegenden Dörfern und den Berliner Bikern. Letztere, die wir 2008 zur Drachenbootausfahrt in Pirna begrüßten, verzichten seit einiger Zeit aus gesundheitlichen Gründen auf ihren Einsatz. Die Spieler des Jugendklubs gehen heute mittlerweile als gute Dreißiger durch.

Die Pirnaer Beteiligung geht auf die Achtziger Jahre zurück. Als Rainer Burghardt zum Club in Dresden ging und auf Olaf Hanus traf. Damit rückte Börnchen und der dortige Gasthof ins Blickfeld der Pirnaer Ruderer. Wir sind dort bekannt, gern gesehen und werden mit großem „Hallo“ begrüßt. Wir „Ruderer“, wie wir liebevoll genannt werden, konnten einmal das Turnier gewinnen. Damals war Bartschi unser Kapitän und Sigg Hanus stellte das Team zusammen. Als beste Spieler wurden bisher Oliver Klunker und Sven Fahner geehrt.

Ob wir 2019 es noch einmal wagen, ist nicht fix. Fußballerisches Überwintern ist eine der Voraussetzungen und ob Fußball und Regatta Bernburg auf einen Termin fallen.

Die Bilder findet ihr hier.

Christian Ziegra

Frühjahrsregatta Berlin-Grünau

Es war mal wieder soweit, eine weitere wunderschöne Regatta stand vor der Tür und alle waren super aufgeregt.Doch zuvor, mussten erst einmal alle Sachen und Boote gepackt und aufgeladen werden. Dies war jedoch nur eine Kleinigkeit für die fleißigen Ruderer des PRV und sehr schnell und sauber erledigt.Nachdem alles fertig gemacht wurde, stiegen alle in ihre Vehikel oder Busse und die lange Fahrt konnte beginnen. Lange Fahrten mit dem PRV sind immer eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit, aber immerhin gab es schöne Musik und fast nie Langeweile, nur der Busfahrer sah das vielleicht anders.

Bei der Ankunft waren bereits überall andere Ruderer und Boote am umherhuschen und trainieren, aber dies spornte uns natürlich nur noch mehr an. Wir luden die Boote wieder ab und bereiten sie und uns auf den morgigen Tag vor, welcher nach einer Nacht mit mehr oder weniger Schlaf auch folgte.

Der Tag verlief gut mit sehr interessanten und bestimmt nahhaften Speisen und auch mehreren erfolgreichen Wettkämpfen, natürlich mussten wir auch einige Niederlagen einstecken, aber diese senkten keinesfalls die Stimmung, sondern steigerten nur den Ehrgeiz.Am Ende des Tages saßen alle gut gelaunt und satt in ihrem Bett und warteten zuversichtlich auf den nächsten Morgen.

Der zweite Tag verlief an sich, wie der bereits vor ran gegangene, jedoch gab es einen großen Unterschied und zwar den Höhepunkt des Tages, zwischen all den Siegen die eingefahren wurden, war das letzte Rennen ein ganz besonderer Sieg und zwar der, der Junioren 8er, welcher auch gebührend gefeiert wurde und die ganze Stimmung hob.

So konnten am Ende des Tages alle müde und zufrieden nach Hause fahren, noch zügig die Boote einräumen und sich dann ganz entspannt und glücklich in ihre Bettdecken kuscheln.

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse.

Arvid Rüddigkeit

Langstrecke Fürstenwalde

Nachdem die Masters das Modell „Langstrecke“ in Passau bereits vorgetestet hatten, war am 14. April in Fürstenwalde auch verstärkt der Nachwuchs an der Reihe – und das gleich wieder sehr erfolgreich. Mit mitunter minutenlangen Vorsprüngen sicherten sich Schüler- wie Juniorenboote den Sieg auf 3.000m und 8.000m.

Allen voran Tia Koch und Eyleen Ebschner, die im Doppelzweier der AK 13 auf 3 km fast vier Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz herauskämpften. Sogar fünf Minuten Vorsprung erruderten sich Gina Biesold, Larissa Bonk, Carolin Gießmann, Julia Stadnicki und Steuerfrau Carolin Fahner im Juniorinnen-Vierer der Altersklasse B. Auch die Junioren folgten diesem Beispiel, gewannen mit 2 Minuten Vorsprung und so sicherten sich Yannic Steinke, Tim Spindler, Anton Kloó, Eric Heimer und Steuermann Enrico Meinel ihre Medaillen. Ebenfalls souverän, mit einer Minute Differenz gewann der Mix-Vierer AK 14 um Liddy Häntzschel, Tom Salz, Joel Wiener, Emily Reichel und Steuermann Franz Münnich.

Um den Tag abzurunden, sicherten sich auch die Masters sehr deutlich ihr Ticket für die Siegerfeier. Das Team um Will Clapp, Thoralf Liebstein, Konrad Ebert, Christian Ziegra mit Steuermann Marvin Tegtmeier gewann im Gig-Vierer der Altersklasse G auf 8.000m.

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse zur Regatta.

Lisa Wunderlich

Anrudern 2018

Nach den kalten Monaten des „Eisenbiegens“ und „Ergo-Schrubbens“ war es nun endlich soweit! Die Saison 2018 wurde am 25. März feierlich eröffnet und das Fahrtenbuch sammelt ab sofort fleißig die Wasserkilometer unserer Aktiven. Bei strahlendem Sonnenschein und dem appetitlichen Anblick des sich auf dem Grill drehenden Schweins (welches wir großzügiger Weise unseren lieben Wirtsleuten verdankten), lauschten wir zunächst den Grußworten unseres Vorsitzenden sowie der Trainingsverpflichtung. Dank der Unterstützung durch die Stadt Pirna durften wir uns zudem über zwei neue Einer „Hoki“ und „Stichling“ freuen, die ab sofort über die Elbe gleiten dürfen. Zum Dank für seine jahrelange und intensive Vereinsarbeit hatte unser Vorsitzender Johannes Zeibig gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke die Ehre inne, die neuen Boote zu taufen. Dass sich die Gläser mit dem Zerbrechen schwer taten, wird dabei als positives Omen gewertet.

Im Anschluss an den offiziellen Teil durfte es nun endlich losgehen. Die Boote wurden erstmalig dieses Jahr zu Wasser gelassen, die ersten Kilometer genossen und Blasen erarbeitet. In einer beeindruckenden Flotte von Einern, Vierern und Achtern ging es gen Bootshaus zurück, um sich abschließend auch dem leiblichen Wohl zu widmen.

Wir danken dem Team vom „Bootshaus“ für die wunderbare und kreative Bewirtung! Ansonsten bleibt nur zu sagen: „Die Saison 2018 ist eröffnet! Wir wünschen Riemen- und Dollenbruch!“

Hier findet ihr die Bilder zum Anrudern.

Lisa Wunderlich

Mitteldeutsche Ergometermeisterschaften

Sich im starken mitteldeutschen Feld auf dem Ergo zu beweisen, war die erste große Herausforderung für die Pirnaer Vereins- und Leistungssportler in diesem Jahr. Und sie wurde mit Vergnügen angenommen. Man durfte staunen, wie sich am 03. März ein Pirnaer nach dem anderen auf einem der „Quälgeräte“ auf der Bühne Platz nahm und sich im Laufe der Strecke Podestplatz um Podestplatz erkämpfte. Insgesamt 12 Mal durften sich die Rot-Gelben dort platzieren.

Ganz stark dabei unsere Leichtgewichts-Mädels Liddy Häntzschel und Emily Reichel, die sich über die 1.000m alles abverlangten und sich schließlich den zweiten und dritten Platz der Mädchen AK 14 erkämpften. Den ersten Sieg des Tages erruderte Konrad Wende, der die Pirnaer Flagge bei den Masters hochhielt und dafür schließlich mit einer Medaille belohnt wurde.

Völlig gnadenlos „ritten“ unsere Leistungssportler an diesem Tag über die 2.000m Strecke. Den Anfang machte Johanna Sinkewitz (JF A), welche sich Schlag für Schlag nach vorn kämpfte und im Ziel schließlich 19 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten aus Leipzig vorweisen konnte. Ein Ergebnis, bei dem nur Franz Werner (JM A) mithalten konnte, der sich mit 75m Vorsprung vor Platz 2 in 6:11,5 min über die 2.000m quälte.

Für den Pirnaer Höhepunkt des Tages sorgten schließlich noch die Staffeln, die von den Kindern bis zu den Junioren ihr Bestes gaben und so schließlich den Sieg in der Vereinswertung nach Pirna holten. Allen voran dabei das Team um Rebecca Gebauer, Franz Werner, Johanna Sinkewitz und Maximilian Milde, das sich souverän gegen die starke Konkurrenz durchsetzen konnte.

Mit vier Titeln „Mitteldeutscher Meister“ sowie einem schicken neuem Vereinspokal beendete der PRV die diesjährigen Ergometermeisterschaften. Ein Ergebnis, dass auf die kommende Wassersaison gespannt macht!

Die Bilder zum Wettkampf findet ihr hier.

Lisa Wunderlich

XIV CHALLENGE PRINCE ALBERT II MONACO

Coastel Rowing – Rudern mit salzigem Mittelmeer-Geschmack

Mitten im Februar erlebten wir Masters drei spannende Rudertage in Monaco. Das jetzt auch in Deutschland aufstrebende Küstenrudern (Coastel Rowing) hatte uns in den Bann gezogen. Olaf verstärkte die Idee mit interessanten Bildern und seinen ersten Erfahrungen aus 2016.

Die Rennen finden wie beim Segeln, auf Drei-, oder Viereckkursen statt. Dabei sind Wellen und krabbliges Wasser nicht verpönt, sondern eher erwünscht. Monaco bot zudem den Luxus des Einsteigens vom Bootssteg. Üblicherweise krabbelt man vom Strand aus in die am Heck offenen Boote. Diese stabilen Boote mit dem hohen Bug ließen sich bei Quer- und Längswellen gut rudern.

Allerdings gehört auch hier ausreichende Erfahrung dazu, um den Rhythmus und das Bootsgefühl zu spüren. Das manövrieren um die Bojen verlangt Mut, Geschick und Übersicht von den  Steuer-leuten. Schwert raus, Schwert rein, Steuerleine ziehen, Gegner beobachten da kam nie  Langeweile auf. Boote ausrichten beim Start – Fehlanzeige bei Wellen um 1 Meter Höhe. Von wo aus im Startraum los gerudert wird, spielt keine Rolle. Allerdings bekommt der eine Strafe, der sich zu weit nach vorn wagt.

Fazit: Wir erlebten eine hoch interessante Veranstaltung mit vielen neuen Eindrücken. Coastel Rowing auf hohem Niveau. Hochachtung vor dieser Art des Ruderns, den Steuerleistungen (insbesondere unserer Caro) und den Booten, denen man noch größere Wellen zutrauen kann. Sicherheit (u.a. Ruderwesten, Begleitboote) steht dabei an oberster Stelle.

Alles in allem eine neue Erfahrung mit einem leicht salzigem Geschmack.  …und Monaco selbst war natürlich schon mal eine Reise wert!

Ein Kurzabriss:  3 Tage in Monaco – nicht ganz ohne „Monte Carlo“

mit Torsten Zobjack, Sven Fahner, Olaf Martin, Christian Ziegra und Stfr. Carolin Fahner

Freitag

– Ankunft und Training bei fast idealer See – das Boot lief gut durch halb Meter hohen Wellen – erster Stadtkontakt

Samstag

– erster Wettkampf – 2x 3km Viereckkurs – Wellen bis zur Meterhöhe, für Crew und Steuerfrau bereits eine echte Herausforderung, feucht bei Temperaturen v. 10-15°C
– 4. Platz (29:08min) im Masters Starterfeld – reichlich 1Minute zum Sieger aus Italien und 17 sec der Rückstand zum Dritten (Jersey)
– Abendparty im Yachtclub Monaco

Sonntag

– zweiter Wettkampf – 3km Viereckkurs  Sonnenschein – Wellen noch etwas höher Die Vorsätze waren gut, doch die 3. platzierzte Crew nicht zu knacken.
– viertbeste Laufzeit – doch 2 Strafminuten Penalty – wir hatten den Bug beim Start zu weit vorn.  die 15:31min + 2min reichten leider nur zu Platz 9

Weitere Monaco Eindrücke am Yachtclub und beim Stadtbummel – abends haben wir, wenn auch nur „von außen“ natürlich Monte Carlo besichtigt.

COASTEL ROWING – das Ruderabenteuer für alle Gewässer und Wetterverhältnisse.

Schnell dynamisch und stabil.  Die Coastal Fangemeinde sitzt aber nicht nur an den Küsten, sondern erreicht auch die Bootshäuser und Ruderherzen an Flüssen und Seen mit unruhigem oder stark befahrenem Wasser. Statt motorisierten Freizeitkapitänen und der Wasserschiffahrt genervt auszuweichen, gehören sie beim Coastal Rowing zum größten Spaßfaktor!

Mehr Informationen unter:  

 

Winterferienfreizeit 2018

Von Pirna mit dem Bus nach  Pec‘ gezuckelt
sind wir mit den neuesten Malle-Hits im Ohr wieder den Berg hochgebuckelt.
Jeder hat sich viel Freizeit vorgenommen ,
Dank dem Trainerstab ist es dazu jedoch nicht gekommen.
Wer es nicht schaffte abzubiegen unerkannt
ist gleich mal zwei große Runden gerannt.

Beim abendlichen Spiel ohne Ladegerät
So manch neue Perspektive entsteht.
Es ist eine liebgewonnene Tradition,
des Bettes verwiesen wird man mit Herrn Wiedner’s engelsgleichen Weckton.
Den Hinweis auf Uhrzeit, Temperatur und bevorstehenden Sport kann sich keiner verwehren,
nur beim Versuch wird euch Wiedel eines besseren belehren.

Dann ging’s auch schon gegen die Uhr.
Da half kein Jammern  und kein Flennen,
Jeder mußte die ihm angedachte  Rundenzahl rennen.
Bei der Skischule, von Frau Müller und Frau Wiedner gemacht,
wurde der Nachwuchs auf Medaillenkurs gebracht.

Dann kam der Skifasching.
In tollen Kostümen, ob dunkel, schillernd oder bunt
ging’s beim Staffelspiel mal richtig rund.
Auch ohne großen Gewinn,
kam niemand auch nur der zweite Platz wirklich in den Sinn.
Zum Abschluss ging’s noch in die Kolinska rein.
Palatschinken, Kakao und auch ein Bier durften jetzt sein.

Es folgten die großen Tagestouren,
bestes Wetter, atemberaubende Landschaft und viel Schnee
hinterlassen im Gedächtnis ihre Spuren.
Fast jede Baude wurde mitgenommen.
trotzdem sind ein paar Kilometer zusammengekommen.

Dann war auch schon Freitag und es wurde wieder die Stoppuhr gezückt,
mit Blick auf’s Finale wurden die Rundenzeiten gedrückt.
Nachmittags war der Cerna Hora das Ziel,
eine Runde drumrum und die Aussicht jedem gefiel.

Es kam der Tag der Titelkämpfe.
Gute Ausreden wären Wachs, komischer Schnee oder plötzliche Krämpfe.
Frau Wiedner’s gut gemeinte Zwischenzeiten nützen einem nichts,
wenn am Berg hinten die Skier nicht mehr gleiten.
Alle sind ein tolles Rennen gelaufen und durften in der Mittagspause verschnaufen.

Jetzt stand noch die Königsdisziplin, der Staffellauf, an,
mit dessen Gewinn man sich ein Jahr brüsten kann.
In diesem Rennen wird sich nichts geschenkt,
auch wenn man den Rest des Winters das Skizeug an den Nagel hängt.

Der Abschlussabend brach herein,
da durfte ein jeder mal Entertainer sein.
Jetzt ist die Woche schon rum, das Lazarett wird ausgekehrt,
der Bus morgen hoffentlich zügig und leise nach Pirna fährt.

Prost und Vielen Dank!
(von Dirk, Ronny und Enrico)

 

Ergometer-Einzelmeisterschaft

3. Februar 2018

Nach dem Wintertraining ist vor der Wassertraining. Ein paar Wochen Ergometer und „Pumpen“ stehen zwar noch bevor, doch wird im Februar traditionell schon einmal getestet, wo die Reise in diesem Jahr hingehen wird. Bei den Ergometer-Einzelmeisterschaften ging es heiß her: es wurde angefeuert, bejubelt und so wurden unter lautstarker Unterstützung auch Bestzeiten erkämpft. Den Start machten unsere Jüngsten auf den 500m Schlagzahlrennen. Souveräne Sieger waren dabei Tim Donath (JG 07) und Fritz Reichel (JG 08). Ab dann ging es auf die 1000m Strecke – deren potenzielle Langwierigkeit man nicht unterschätzen sollte. Ein guter Start war kein Garant für einen Sieg. Wer mit Köpfchen fährt, kann es schließlich reißen. Völlig unbeeindruckt von den mitunter rasanten Starts der Konkurrenz siegten Fritz Münnich (JG 05 LGW), Elisa Hobert (JG 04), Tim Spindler (JM B), Tim Rietzschel (JM A) und Gina Biesold (JW B) über die Streckenlänge hinweg souverän in ihren Rennen.

Dass für Gold nicht immer der große Trubel notwendig ist, bewiesen unsere siegreichen „Fernstarter“, die aufgrund anderer Verpflichtungen bereits „vorgerudert“ waren: Liddy Häntzschel (JG 04 LGW), Joel Wiener (JG 04), Eyleen Ebschner (JG 05) und Willy Holtermann (Männner). Letztere gaben sich vor Ort einen harten Fight, kämpften in wechselnder Besetzung teilweise zu dritt um die Führungsposition, mussten sich zuletzt jedoch der gegebenen Zeit geschlagen geben.

Auch ohne die ganz großen Regatta-Ambitionen kann man seinen Trainingsfleiß unter Beweis stellen: Sonja Jendrosseck (Freizeit-Frauen) und Lars Schulz (Freizeit-Männer) hielten die „Freizeit-Ehre“ hoch und gaben inmitten der Wettkampfsportler ihr Bestes. Beide wurden dafür zu Recht mit dem Sieg belohnt.

Nachdem die Einzelsieger gekrönt waren, ging es auch in den Staffeln noch einmal zur Sache. Die Lautstärke wurde tatsächlich noch weiter erhöht und so wurden spannende Kämpfe mit teilweise unerwarteten Wendungen ausgetragen. Jede Altersklasse ging dabei noch einmal an den Start und kämpfte in Viererbesatzungen auf 4x 500m. Den Überblick über die Sieger findet ihr hier.

Wir danken allen Helfern und Organisatoren für einen spannenden Wettkampftag. Außerdem gilt ein besonderer Dank unseren Technikern Danny und Wolfgang sowie unserem Fotografen Lutz für die wunderbaren Eindrücke. Hier findet ihr alle Bilder.

Lisa Wunderlich

23. Schwimmwettkampf der Ruderer

Am Sonntag, dem 28.01.2018 trafen sich die sächsischen Ruderer sowie unsere Tschechischen Partner des Projektes „Elbe Ruderakademie“ zu unserem jährlichen Schwimmwettkampf in der Sportschwimmhalle in Pirna. Dabei konnten die Aktiven aus Dresden, Leipzig, Meißen, Eilenburg, Radebeul sowie unsere Tschechischen Freunde unter Beweis stellen, dass sie nicht nur auf, sondern auch im Wasser gut unterwegs sind.

Die Pirnaer Starter zeigten mit 17 Siegen in insgesamt 42 Entscheidungen ihr gutes Schwimmvermögen.Das zusätzliche Schwimmtraining in den letzten Wochen hat sich also bezahlt gemacht. Insgesamt können unsere Pirnaer Sportler 12 Einzelsiege, 9 x Platz 2 und 6 x Platz 3 Verbuchen. Dazu kommen noch 5 Siege in den Staffeln.

Die Einzelsieger über 50 Meter Brustschwimmen sind Eyleen Ebschner (Jg 05), Emily Reichel (Jg 04), Corvin Büchner (Jg 08 und jünger), Jachym Jech (Jg 07), Leo Schmidt (Jg 06), Quentin Büchner (Jg 04), Nils Seifert (mJB) und Niclas Groschupp (Männer). Über 50 Meter Freistil holten ebenfalls Eyleen Ebschner (Jg 04/05), Quentin Büchner (Jg 04), Niclas Groschupp (mJA) und Karl Hasler (mJB) einen Sieg. Staffelerfolge erreichten die Mädchen 2005 und 2004/2005 sowie unsere Junioren über 4 x 50 Meter Brust sowie unsere Jungs in der Männerstaffel über 4x 50 Meter Kraul.

Für eine besondere Überraschung sorgten unsere Mädels aus dem Jahrgang 2004/2005, welche sich in der Frauenstaffel über 4x 50 Meter Kraul behaupten konnten. Herzlichen Glückwunsch dazu! Leider hat es für die Pirnaer nicht zum Pokalgewinn in der Abschlussstaffel gereicht. Glückwünsche gehen hier an die Sportler des SC DHfK Leipzig.

Des Weiteren möchten wir uns ganz herzlich bei allen fleißigen Helfer, Läufern, Kuchenbäckern, Kampfrichtern und Organisatoren für einen rundum gelungenen 23. Schwimmwettkampf bedanken!

Hier findet ihr die Bilder & Ergebnisse.

Sarah Böttcher