Close
Skip to content
Logo SMI Verein neuer Satz

Termine

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Blog
Vor, auf und neben den Regattastrecken

Teil 2: „Auch kentern will gelernt sein…“

Hallo Leute, Freunde, Unterstützer und Sympathisanten: „Auch kentern will gelernt sein…“

Jeder fängt mal klein an, auch mit dem Rudern. Der Gleichgewichtssinn steht hierbei sehr im Focus. So ist man beim Skullen oder Riemen sprichwörtlich nur eine Handbreit unterm Kiel vom nassen Element entfernt. Früher oder später sollte auch jeder einmal damit in Kontakt kommen, denn „unverhofft kommt oft“ Auch ich habe da so meine eigenen Erfahrungen sammeln können.

Es war, wie bei den meisten, so ziemlich am Anfang meiner Ruderlaufbahn und auch eine der ersten Ausfahrten nach dem Winter-Training. Ablegen im Doppelzweier mit neuem Partner und prompt hat der Krebs genau unterm Brückenbogen zu gebissen. Einer hat einfach zu zeitig das Blatt aufgedreht und Strömung und Strudel haben das Skull Zentimeter für Zentimeter nach unten gezogen. Gaaaanz langsam, fast wie in Zeitlupe, haben sich natürlich die gegenüberliegenden Ruder in luftige Höhe begeben und der sich so verlagernde Schwerpunkt bewirkte eine klassische Kenterrolle ins kühle Nass – nicht gerade lustig…

Lustig wurde es dann allerdings ein paar Jahre später! Wieder einmal Training, diesmal allerdings im Junioren Riemenzweier ohne bei Sonnenschein und Windstille – also allerbeste Ruderbedingungen. Nur fehlte uns genau an diesem Tag sowohl der nötige Trainingsfleiß als auch die dazugehörige Lust. Also dachten wir uns folgendes aus: Bereits auf Höhe des Bahnwärterhauses sahen wir das Trainer Motorboot mit Manfred Ritzschel kommen, dem damalige Jugend Trainer. Wir beschlossen kurzerhand uns umkippen zu lassen, um dann bequem mit dem Motorboot zurück zum Steg gefahren zu werden. Gesagt getan! 1 – 2 – 3 und platsch … nur zu dumm, dass jeder nach der Seite umkippte, an der er keinen Ausleger hatte. So standen wir zwar bis zur Hüfte im Wasser aber das Boot schwamm weiterhin oben auf. Aber nichtsdestotrotz kam das Motorboot erstmal zu uns. Allerdings nicht mit dem gewünschten „ERFOLG“. Mit der Bemerkung „das sah aber komisch aus, wie ihr umgekippt seid“ reichte uns Mannel zwei Trainingsjacken und wir durften das Training aus eigener Kraft beenden – dumm gelaufen!

Wir lesen uns nächste Woche wieder mit:“ Es darf gelacht werden!“ als Teil 3. Euer Mario

Vor, auf und neben den Regattastrecken - die etwas andere Berichterstattung

Hallo Leute, Freunde, Unterstützer und Sympathisanten. Mit diesem kleinen Blog rund um’s Pirnaer Ruderleben möchten wir ab sofort jeden Donnerstag zum Schmunzeln einladen und vielleicht auch um Interesse zu wecken einfach mal bei uns zum Schnuppern vorbeizuschauen. Egal mit wieviel Lebenserfahrung jemand ausgestattet ist, hier wird ab 10 bis zu weit über 80 Jahren gerudert. Und das mitunter noch richtig schnell, JEDER ist willkommen!

Wie kam ich also dazu, oder noch wichtiger; wie bleibt man (bzw. Frau) dabei? Denn ich bin mittlerweile 47 Jahre im Verein und auch noch aktiv.

Nun der Reihe nach. Das Rudern in Pirna begann ja ursprünglich bei Chemie, dem jetzigen Kanuverein und dort bewegte mein Vater bereits die Skulls und Riemen nicht nur durchs Elbewasser und wie das früher so üblich war, gings mit der ganzen Familie auf Regattatour. Das war als Kind in Zeiten wo an Handy und Computer noch nicht zu denken war, jedes mal ein Highlight. Soweit erinnere ich mich noch schwach. Der sportlich aktive Werdegang begann dann aber doch ganz klassisch mit Geräteturnen, schwimmen und klassischem Tanz, bevor mich die Klassenkameraden mit ins nunmehr schon Fortschrittbootshaus nahmen. Dem heutigen Domizil des PRV 1872e.V. Von da an gab es nur noch Rudern für mich; da erlebt man schon so einiges…

Quer Beet und durch alle Altersklassen wollen wir nun hier regelmäßig ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

Wir lesen uns nächste Woche wieder, mit: “Auch Kentern will gelernt sein” als Teil 2, euer Mario.