WELTMEISTER im Beach Sprint!
Wir sind stolz, aufgeregt und überglücklich! Sophie Leupold und Franz Werner schaffen es nicht nur gemeinsam in die deutsche Nationalmannschaft, sondern setzen sich individuell so durch, dass sie als Pirnaer Mix-Zweier ganz Deutschland im Beach Sprint vertreten dürfen. Und weil das nicht reicht, kämpfen sie sich durch eine aufregende Weltmeisterschaft mit heftigsten Bedingungen und Rennverlegungen. Knapp entgehen sie dem Ausscheiden in den Vorrunden, erkämpfen sich schließlich den 16. und damit letzten Platz, der noch zum Weiterkommen reicht.
Und ab da ging die Post richtig ab.
Über Knock-Outs bis ins Halbfinale setzen die beiden sich durch. Im Finale gings gegen die bekannten Größen aus Litauen, aber auch davon ließen sich Sophie und Franz nicht einschüchtern. Mit wahnsinnig kräftigen Schlägen kämpften sie sich nicht nur an die Konkurrenz ran, sondern zogen schließlich vorbei. Der finale Hechter von Franz zum Zielbuzzer sicherte die Goldmedaille. Es ist das erste WM-Gold für Deutschland im Beach Sprint!
Herzlichen Glückwunsch, ganz Pirna jubelt mit euch!
Fotos: rudern.de
„Ihr habt’s gleich geschafft!“ – ein Endspurt mit Verlängerung: 97. Langstreckenregatta: Quer durch Berlin
Aufgrund von Brückenbaumaßnahmen durften wir in diesem Jahr eine neue Quer-durch-Berlin-Strecke auf der Langstreckenregatta ausprobieren. Sonne, Wolken, ein ordentlicher Wellengang und Wind begleiteten uns bereits am Start unserer 7km, die noch vor uns lagen auf dem Tegeler See.
Wir – Lisa, Claudia, Baumi und Susen – legten uns in die Riemen (besser in die Skulls). Für den passenden Antrieb sorgten eine motivierende Musik-Playlist und unsere Steuerfrau Caro F.
Bereits nach einem Kilometer konnten wir am ersten Gegner-Vierer vorbeifahren, gut zwei Kilometer später überholten wir den nächsten. Nach etwa 4 Kilometern erreichten wir dann angekommen im Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal den dritten von unseren vier gegnerischen Vierern. Läuft! Nun musste doch auch langsam mal das Ziel kommen. Nur: Wo genau lag das eigentlich?
„Ihr habt’s gleich geschafft!“, rief unsere Steuerfrau motivierend. Also noch einmal Druck auf die Blätter und Kraft in die Beine! Diesen Satz sollten wir auf den letzten 3000m noch ungefähr fünf- bis sechsmal hören – und jedes Mal mobilisierten wir neue Reserven.
An der ersten Brücke empfingen uns jubelnde und klatschende Zuschauer. War das endlich das Ziel? Leider nein. „Nach der Kurve habt ihr’s geschafft!“ rief Caro. Also wieder: Druckspurt. Arme und Beine brannten inzwischen ordentlich. Doch hinter der Kurve wartete vor allem eines – weitere Meter Wasser. Caros Versuch, ihren entsetzten Blick zu verbergen, blieb uns dabei leider nicht verborgen.
Auch die zweite Brücke samt applaudierendem Publikum brachte neue Hoffnung, aber noch keine Erlösung. Die mentale Achterbahnfahrt wurde langsam anstrengender als das Rudern selbst. Trotzdem hieß es: weitermachen, zusammenbleiben und noch einmal alles geben. Nach gefühlt 3 Kilometern Endspurt kam schließlich die Ansage: „Noch 15 Schläge!“ Passend dazu ertönte aus der Musikbox „The Final Countdown“. Dann endlich ertönte das Läuten der Glocke am Ufer. Geschafft – diesmal wirklich! Erschöpft, mit knallroten Gesichtern und brennenden Muskeln waren wir im Ziel.
Die Belohnung für all die Druckspurts und das Durchhalten: Gold mit sechs Sekunden Vorsprung auf das übrige Feld! Spätestens da wussten wir: Jeder zusätzliche „Endspurt“ hat sich gelohnt. Und Caros „Ihr habt’s gleich geschafft!“ hat sich nun einen festen Platz in unseren Erinnerungen gesichert.
Auch unsere starken Männer Fanny und Konne waren mit am Tegeler Start. Fanny, der sich 24h vor dem Start spontan entschloss den Grünauer Berliner Vierer zu unterstützen, kämpfte mit ähnlichen „Wo ist eigentlich das Ziel“ – Bedingungen. Gerade mal 9 Sekunden lagen zwischen dem spontanen Vierer aus Berlin und dem Sieger der Master-Männer Altersklasse C.
Konne konnte sich mit dem krönenden Regattaabschluss in einem Renngemeinschafts-Männer-Achter behaupten und einen Sieg mit der schnellsten Zeit des Tages – starke 25:51:61 – erriemen.
Deutsche Sprintmeisterschaften
26. Skiff-Regatta auf dem Wörthersee | 10. Oktober
Der Einladung zur „Rose vom Wörthersee“, einer Skiff-Regatta, die vor 26 Jahren von Willy Koska, Präsident des RV Albatros in Klagenfurt, ins Leben gerufen wurde, folgten ‚heuer‘ 268 Athleten aus 15 Ländern. Sieben Pirnaer Aktive ließen sich wieder vom Reiz der anspruchsvollen 16 km Überquerung des Sees anstecken, trotz der langen Anreise nach Kärnten.
Unser Skiff-‚Altmeister‘ fuhr mit 1:17:20h nicht nur die schnellste Zeit unserer PRV-Crew sondern dominierte damit auch seine Altersklasse. Ein herzlicher Glückwunsch zum Sieg und Pokal in der AK H geht an Christian Ziegra!
Mit großem Kampfgeist meisterten Paula, Katrin, Sonja, Neuling Sabine, Thoralf sowie PRV-Gast Thomas Drechsler vom Meißner Ruderclub die Herausforderung von Velden bis zum Vereinshaus in Klagenfurt. Das Wetter spielte mit und gestattete die traditionelle ‚Genuss-Ausruder-Tour‘ zurück nach Velden.
Alle Ergebnisse findet ihr unter: Rose vom Wörthersee 2026, 10.10.2026 : : my.raceresult
Sowie Info’s und Bilder: Skiff – Event ROSE vom WÖRTHERSEE 2026
Landesmeisterschaften
Vom 19. bis 20. September fanden die Landesmeisterschaften von Sachsen & Thüringen in Eilenburg statt. Neben dem klassischen Rudern über 1000m fanden auch Coastal Rowing-Wettkämpfe und Slalom-Wettkämpfe statt. In allen Altersklassen, von Kindern bis Masters konnten wir insgesamt 22x Gold, 17x Silber und 8x Bronze gewinnen und uns somit den Pokal zum erfolgreichsten Verein sichern!
Bronze für Franz, bitteres Aus für Sophie
World Rowing Masters Regatta 2026
Ruderfest 2026 – Zwischen Wind und Welle
Den Auftakt bildeten die Vereinsmeisterschaften. Kinder, Juniorinnen und Junioren sowie Frauen und Männer traten im Einer über 1.000 Meter elbabwärts gegeneinander an. Anschließend folgten zahlreiche weitere Rennen in unterschiedlichen Bootsklassen und Altersgruppen, über Strecken von 200m bis 500m elbaufwärts.
Ein besonderer Höhepunkt für die jüngsten war wieder die Kinder Fun-Staffel. In verschiedenen Teams mussten die Kinder abwechslungsreiche Aufgaben bewältigen. Neben einer Fahrt auf dem Ergometer waren unter anderem das Abbauen eines Bootsauslegers und verschiedene Geschicklichkeits- und Schnelligkeitsaufgaben gefragt. Dabei standen vor allem Teamgeist, Spaß und eine gute PortionEhrgeiz im Mittelpunkt.
Spannend wurde es anschließend beim Finale des Firmencups. Die schwierigen Bedingungen auf der Elbe sorgten für eine Überraschung. Das Team der WG Pirna konnte sich den Sieg sichern und das nach gerade einmal drei gemeinsamen Rudertrainings. Der Erfolg wurde anschließend bei der offiziellen Eröffnung des Ruderfestes gebührend gefeiert.
Die Eröffnung stand zugleich im Zeichen des Gedenkens an unseren langjährigen Ruderkameraden Siegfried Hanus. Eigentlich sollte er an diesem Tag für seine beeindruckenden 75 Jahre Mitgliedschaft im Pirnaer Ruderverein geehrt werden. Leider konnte er diesen besonderen Moment nicht mehr gemeinsam mit uns erleben.
Im Anschluss wurden drei weitere langjährige Ruderkameraden für 50 Jahre Mitgliedschaft im Pirnaer Ruderverein geehrt. Danach folgten die ersten Siegerehrungen des Tages sowie die Ehrung des Siegerteams des
Firmencups. Außerdem gab es noch einen weiteren besonderen Moment. Ein neuer Einer wurde auf den Namen „Flamingo“ getauft. Anschließend konnte das neue Boot bei seiner ersten Ausfahrt auf der Elbe beobachtet werden.
Mit zahlreichen weiteren Rennen ging das Ruderfest am Nachmittag sportlich weiter. Für die Verpflegung sorgten die fleißigen Vereinsmitglieder. So blieb neben dem sportlichen Geschehen auch genügend Zeit für Gespräche und das gesellige Beisammensein.
Ein weiteres Highlight bildete zum Abschluss der Sparkassen-Achter-Cup. Auch hier gab es eine große Überraschung: Im Männer-Rennen konnten sich erstmals die Junioren gegen die Masters- Männer durchsetzen und das mit deutlichem Abstand. Ein beeindruckender Abschluss eines ereignisreichen Renntages.
Trotz der herausfordernden Bedingungen auf der Elbe war das Ruderfest 2026 ein rundum gelungenes Fest. Es war ein Tag voller sportlicher Höhepunkte, spannender Rennen, überraschender Ergebnisse und vor allem vieler Begegnungen. Wind und Wellen konnten der guten Stimmung nichts anhaben.
von Klara Lindemann
Unsere Vereinsmeister 2026
Mädchen bis 12 Jahre
Victoria Kolbe
Jungen bis 12 Jahre
Egon Kadner
Mädchen bis 14 Jahre
Saskia Memmler
Jungen bis 14 Jahre
Sten Jeremias
Juniorinnen
Klara Jande
Junioren
Max Pfeiffer
Frauen
Lisa Wunderlich
Männer
Robert Krahl
Regatta Litomerice
Am 29. und 30. August 2026 fand die 72. internationale Ruderregatta in Litomerice statt. Wir konnten in allen Altersklassen – Kinder, Junioren, Senioren und Masters über 20 Siege einfahren und wurden damit zum zweitbesten Verein der Regatta!
Das Abenteuer vom Ärmelkanal
Am Vormittag des 29. Juli wurde die große Fahrt angetreten, um im Ruderboot den Ärmelkanal zu überqueren. 172km hieß es zu meistern – von Burnham-on-Crouch nach Ostende in Belgien.
Trotz Wind und Wellen kam das Team innerhalb von 32 Stunden gesund und munter am Zielort an. Lediglich eine nächtliche Havarie hat für etwas unnötige zusätzliche Spannung gesorgt.
Aus Pirna an Bord waren Mario Achilles, Katrin Hänsel, Sonja Jendrossek, Gerold Weigel, Lutz Hoffmann, Ralf Böhmer, Andreas Kretschmer, Christian Ziegra, Sven Philipp und Dietmar Brückner. Familie Hippel hat dabei den Support von Land aus übernommen und sich per Auto ein Rennen geliefert, wer zuerst im Ziel ankommt.





























































