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XXL Kletterhalle

Wir besuchten am Samstag, dem 25. November 2017 mit den Kindern und Junioren des Pirnaer Rudervereins und ihren Betreuern die XXL Kletterhalle in Dresden. Wir trafen uns am Morgen am Pirnaer Bahnhof und fuhren dann gemeinsam mit dem Zug nach Dresden. Als wir in der Halle ankamen, wurden wir eingekleidet und los ging’s. Zwei Mitarbeiter wiesen uns ein. Zur Erwärmung kletterten wir uns an der Kletterwand in geringer Höhe ein. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen geteilt, die eine bestand aus den Kindern, die andere aus den B- und A-Junioren – dann begann der eigentliche Teil. Die Gurte wurden festgeschnürt und bevor wir an die Wand durften, mussten wir einen Partnercheck absolvieren. Bei diesem kontrollieren die beiden Kletterer (also der eine der sichert und der andere der klettert) gegenseitig die Karabinerhaken, dass sie auch wirklich fest sind. Jeder bezwang mindestens zwei bis drei Wege an der Kletterwand. Einige von uns trauten sich sogar an die große 18-Meter-Wand. Nach ca. einer Stunde wechselten einige zum Bouldern. Bouldern ist freies Klettern, also ohne Kletterseil und Klettergurt. Geklettert wird an einer künstlichen Kletterwand bis zu einer bestimmten Absprunghöhe (ca. vier bis sechs Meter). Falls man bei seinem Boulderweg abrutschen sollte, ist das nicht weiter schlimm, da der ganze Boulderbereich am Boden mit Matten ausgestattet ist. Nach ungefähr zwei bis drei Stunden war unsere Kletterzeit um. Wir zogen uns um und verabschiedeten uns von der XXL-Kletterhalle und ihren Mitarbeitern. Auch wenn sich das Wetter von seiner unschönen Seite zeigte und wir auf dem Nachhauseweg noch ziemlich nass wurden, war es dennoch ein schöner aber auch anstrengender Kletterausflug.

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

Heinrich Müller

Gruselabend

Wir befinden uns neben dem Bootshaus in der kalten Herbstnacht des 21.10. Es ist 18 Uhr und es herrscht Totenstille…

Ein Kürbis rollt vorbei und nach und nach treffen immer mehr verlorene Seelen ein, eine seltsamer als die andere.

Ein kleiner rothaariger Junge gerät in ein Grüppchen dieser Seelen, er verschwindet für ein paar Sekunden und kommt als Horrorclown wieder heraus. Auch andere interessante Verkleidungen werden angelegt um Pirna in Angst und Schrecken zu versetzen. Es sind nun nur noch wenige Minuten bis das erste große Event startet und überall hört man  niveauvolle und philosophische Gespräche über dieses phänomenale Ereignis. Auch die Letzten trudelten nun ein und das große Event konnte starten, die gefährlichste aller Wanderungen, die Fackelwanderung.

Jeder bekam eine Fackel in die Hand und alle, die sich trauten, erhielten auch noch etwas Feuer auf ihre Fackel. Sofort danach startete die Wanderung. Nach zirka 2 Minuten, fing es jedoch glücklicherweise an zu regnen, wodurch uns und unseren Fackeln nicht zu warm wurde. Manche spielten mit ihren Fackeln und ab und zu fiel auch eine auf den Weg, aber wir ließen sie einfach kontrolliert abbrennen. Nach in etwa 20 Minuten auf der erbarmungslosesten Wanderstrecke die ich jemals betrat, mussten wir leider umkehren, weil der Regen anfing uns wegzuspülen.

Wir kamen wieder am Bootshaus an und es ging in die Trainingshalle.Dort wurde ausgiebig über das schönste Kostüm diskutiert und das Beste bestimmt.Zur Auswahl standen: Frau mit langen Haaren, Papa Kuh mit Baby Kuh, Horror Clown, Anonymous Mensch und der Böse aus Saw. Natürlich siegte die Knuffigkeit und damit Papa Kuh mit Baby Kuh.

Jetzt labten sich erstmal alle am Buffet, bei welchem es superleckere und hübsch dekorierte Snacks, wie Gehirn-Mett gab. Nach diesem Festessen suchten sich alle einen Schlafplatz. Das verlief relativ problemlos, bis auf das Problem des armen kleinen Jungens, welcher keine Schlafsachen dabei hatte. Dieser mischte sich einfach unter die anderen und so konnte der größte Part des Abends starten, der Part mit den Horrorfilmen. Dieser wurde mit sehr vielen Aufschreien lustig und spannend gestaltet, jedoch bekamen manche nicht viel von den Filmen mit, da ihr Gesicht scheinbar an der Decke klebte.

Wir schauten bis zum nächsten Morgen Filme und letztendlich schliefen alle mit wunderschönen Träumen ein.

Alles in Allem kann man sagen es war ein sehr lustiger und gelungener Gruselabend mit delikaten Leckereien, spannenden Gruselmomenten und vielen netten Gesichtern… ein Erlebnis, welches man sicher nicht so schnell vergisst!

Arvid Rüddigkeit

Jugendwanderruderfahrt 2017

Auch dieses Jahr starteten unsere Kinder und Junioren zur alljährlichen Jugendwanderruderfahrt. Diese führte uns in der letzten Ferienwoche der Sommerferien quer durch Brandenburg. Unsere 76 Kilometer lange Rudertour startete in Berlin auf dem Wannsee, führte uns über die Havel durch Potsdam und Brandenburg, bevor wir am Donnerstag in Plaue unsere letzte Station erreichten.

Der Samstag begann mit Sonne. Wir trafen uns am Bootshaus um die Boote, Skulls und Verpflegung für Samstagabend in die Busse und auf den Hänger zu laden. Nachdem auch die Taschen verstaut und die Sitzordnung für die Hinfahrt ausdiskutiert war, konnten wir starten.  Nach ca. 2,5 Stunden erreichten wir den Ruderclub Welle-Poseidon, auf dessen Grundstück wir die erste Nacht verbringen würden. Das Wetter war gut, das Wetter; es war warm. Doch bevor sich alle eine Abkühlung im Wasser holen konnten, mussten wir die Busse erst wieder ausräumen und unsere Boote anschlagen, die Zelte aufbauen. Zum Abendessen wurde gegrillt was für gute Stimmung sowie einen guten Duft in der Luft sorgte, und so endete der erste Abend überall mit guter Laune.

Sonntag wurde durchgestartet; das Standard Wanderruderfahrt-Prozedere: Frühstücken, Zelte abbauen, Essen verladen, Boote mit Proviant bepacken und dann endlich zu Wasser lassen. Unsere erste Etappe war entspannte 17 Kilometer lang, die jedoch durch die enorme Hitze nur mithilfe von regelmäßigen Trink- und Essenpausen durchgestanden werden konnte. Doch noch bevor der Prozess der Verflüssigung abgeschlossen war erreichten wir die „Wassersportfreunde“ am Templiner See, die uns die nächsten 2 Nächte ein Plätzchen für unsere Zelte bereitstellten.

Der nächste Tag war einer der heißesten. Die Kälte des Regens der letzten Nacht war spätestens dann vergessen, als wir in schwarzen, engen Neoprenanzügen in der prallen Sonne standen. Montag stand nämlich ein 3 stündiger Kurs im Windsurfen an. Nach einer kurzen Einweisung eines Profis konnten wir unsere Segel befestigen und aufs Wasser starten.  Die Zeit auf demselben flog an uns vorbei, ganz im Gegenteil zu uns, denn es wehte kein Wind. Nachdem wir auf dem Zeltplatz Sanssouci Mittag gegessen haben waren wir geschafft und müde, so ließen alle den Montagnachmittag eher ruhig angehen. Beendet wurde der Tag mit selbstgemachten Burgern vom Grill.

Am Dienstag hatten wir mit 23 Kilometern die längste Strecke vor uns liegen. Belohnt für unsere Anstrengung wurden wir jedoch mit einem Dach überm Kopf, das uns vom Seesportclub Ketzin bereitgestellt wurde. Das war auch nötig, am Abend regnete es und auch eine Unwetterwarnung für das Gebiet war vorhanden, dieses erreichte uns glücklicherweise nicht.

Mittwoch. Vorletzte Etappe. Zweitlängste Strecke: 21 Kilometer. Diese Etappe hatte außerdem zwei Besonderheiten für uns im Petto. So kamen wir an der Regattastrecke in Brandenburg vorbei, auf der unser Nachwuchs zum 49. Bundeswettbewerb vor einigen Wochen bereits einige Erfolge eingefahren hat. Die zweite Besonderheit erlebten wir bereits kurz davor. Eine Schleuse. Und die haben besondere Tradition. So führte uns Kathi Lehmann mit ihrer engelsgleichen Stimme zum „Pirnaer Schleusengesang“ durch niveauvolle Texte. So hatten wir am Ende des Tages eine weitere gute Tat noch mehr aber einen weiteren aufregenden Tag hinter uns.

Der letzte Tag unserer Wanderruderfahrt brach an. Donnerstag fuhren wir eine nur 15 Kilometer lange Strecke, was auch nötig war, da der Nachmittag für den Höhepunkt der Tour benötigt wurde: die Taufe. Ein Akt höchster Tradition, mehr aber voll höchstem Ekel. Während die Zelte auf dem Grundstück des Ruderclubs Plaue-Havel errichtet wurden, waren die Damen des Jugendvorstandes mit ihren teuflischen Helfern bereits dabei, die außerordentlich appetitliche „Taufbrühe“ zuzubereiten. Dann erfolgte das Ritual.

Poseidon übernahm in seinem hinreißenden Outfit die Rasur; auch das jungfräuliche Ei war wieder am Start. Dieses Jahr konnten sich Eyleen, Laeticia, Franz, Maurice und Niclas glücklich schätzen dieses auf ihrer Stirn zerschlagen zu bekommen. Getauft wurden sie (in derselben Reihenfolge) auf die Namen: „gackernde Wassernixe zum Schwielow See“, „entzückende Prinzessin zum Plauen See“, „erheiternder Knirps zum Großen Wannsee“, „heimkehrender Maori Krieger zum Tiefen See“ und „ronnymantische Labertasche vom Trebelsee“.

Die Heimreise am Freitag beendete unsere Jugendwanderruderfahrt 2017. Es war wieder einmal eine aufregende und spaßige Woche. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmern und freuen uns aufs nächste Jahr!

Besonderer Dank geht an Uwe Wiedner, Paul Husseck und Katrin Münnich ohne deren Organisationshilfe die Wanderruderfahrt  in diesem Ausmaß nicht möglich gewesen wäre!

Enrico Meinel

Schnitzeljagd und Filmabend

Der 25.03.2017 war wie gemacht für unsere erste Schnitzeljagd mit anschließendem Filmabend. Es war sehr schönes Wetter und mit über 20 Teilnehmern eine gelungene Veranstaltung. Durch die von jung bis alt gemischten Teams  und dem Ehrgeiz auch gewinnen zu wollen, waren alle sehr gut gelaunt. Gegen 18 Uhr trafen sich die Teams wieder am Bootshaus und richteten sich gemütlich im Carolabad ein, sodass unser Filmabend beginnen konnte. Ich hoffe, die Pizzen haben für alle gereicht, denn sie waren schneller weg als man schauen konnte. Am nächsten Tag gab es noch Frühstück für alle und anschließend begann auch schon das Anrudern.

Marius Lieben

Fackelwanderung

Am Freitag, dem 03. Februar 2017 fand unsere alljährliche Fackelwanderung statt, welche schon fast als Tradition zählt. Wir starteten 19 Uhr am Bootshaus und sind an der Elbe entlang, später durch den Mädelgraben auf den Sonnenstein gelaufen. Im Schloss haben wir mit warmen Tee und etwas zu Essen eine kleine Pause gemacht. Dabei konnten wir die Aussicht über Pirna herrlich genießen. Danach sind wir durch Pirna wieder zurück zum Bootshaus gelaufen und waren ca. 20:30 Uhr wieder da. Alles in allem war es wieder eine schöne Veranstaltung. Schade ist nur, dass überwiegend die älteren Sportler daran teilgenommen haben. Vielleicht kommen ja nächstes mal auch die etwas jüngeren Vereinsmitglieder mit. 😉