Benefizregatta 'Rudern gegen Krebs'

am 02. September 2017

7 Wochen lang wuselten 23 von insgesamt 104 motivierten Anfängermannschaften im Bootshaus herum, um sich von 20 geduldigen PRV-Übungsleitern die Grundlagen des Rudersports zeigen und für die 400m lange Regattastrecke fit machen zu lassen. Die diesjährige Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ brach mit 416 gemeldeten Sportlern erneut alle Rekorde. Im vergangenen Jahr konnten auf diese Weise 25.000 € zugunsten von Projekten für Krebspatienten gesammelt werden, in diesem Jahr werden noch höhere Spendeneinnahmen erwartet.

 

Das all dies überhaupt möglich ist und die Teams bei uns zusätzlich soviel Spaß hatten, verdanken wir nur unseren vielen Freiwilligen. Mit Geduld und guter Laune haben sie den Neulingen in Rekordzeit von maximal vier Trainingseinheiten eine solide Technik beigebracht, die für die ein oder anderen Erfolge am Renntag sorgten – auch wenn es natürlich in erster Linie um den guten Zweck ging.

 

Ein großer Dank geht an: Alice Sickenberger, Klaus und Andrea Weber, Carolin Fahner, Gina Biesold, Enrico Meinel, Erik Mildner,  Gabriele Fiebig, Kathi Lehmann, Laura Schramm, Susen Marx, Marius Lieben, Nils Lohmann, Willy Holtermann, Raphael und Rebecca Gebauer, Ronny Hoffmann, Sarah Böttcher und Tim Rietzschel.

 

Außerdem bedanken wir uns herzlich bei unserem Manfred „Mannl“ Ritschel für seinen Einsatz im Motorboot am Renntag.

 

Lisa Wunderlich

18 Siege in Litomerice

Am Wochenende des 26/27. August lud der Ruderverein Litomerice bereits zum 63. Mal zu seiner traditionellen Regatta ein. Mit Reisebus und zwei Hängern bot sich so für den PRV noch einmal die Gelegenheit zur Generalprobe vor den Jahreshighlights World Masters und Landesmeisterschaften, die im September folgen würden. Den Start machten die Masters Männer in ihren Einern. In einem harten Endspurtkampf konnte Olaf Martin sein Rennen in seiner Altersklasse für sich entscheiden. Auch Torsten Zobjack und Sven Fahner breschten in ihrem Doppelzweier souverän vornweg. Sieger der Herzen wurde an diesem Tag der Masters Männer-Vierer, der kurz vor dem Ziel deutlich vorn lag, aufgrund eines Zusammenstoßes zweier anderer Boote das Rennen jedoch noch einmal neu angehen musste und schließlich keine Siegeskörner mehr für die zweiten Tausend übrig hatte. Stefan Sieber und Lutz Hoffmann trösteten sich im Verlauf des Tages mit einer Medaille im Zweier Ohne.

 

Besonders stark präsentierte sich an diesem Tag der Junioren-Vierer Ohne mit Tim Rietzschel, Raphael Gebauer, Marius Lieben und Niclas Groschupp, welcher sich auf 2.000m einen beachtlichen Vorsprung vor der Konkurrenz errudern konnte. Doch auch der jüngste Nachwuchs wollte es an diesem Wochenende wissen. Tom Salz räumte Medaillentechnisch mächtig ab, siegte im Einer, im Doppelzweier mit Joel Wiener genauso wie im Doppelvierer zusammen mit Niclas Mosig und Tim Spindler.

 

Das große PRV-Team wurde in Lito auch durch unsere Stützpunktsportler komplettiert, die ebenfalls ordentlich absahnten. Johanna Sinkewitz dominierte ihr Einer-Feld bei den Juniorinnen B, siegte gemeinsam mit Nora Hohlfeld im Doppelzweier und gewann im Doppelvierer mit Carolin Fahner und Gina Biesold schließlich noch die begehrten Seifenblasen. Nils Seifert holte sich zudem den Sieg im Einer, Max Milde sicherte sich im Doppelzweier mit dem DRC die Medaille.

 

Doch was wäre eine Regatta ohne einen rot-gelben Achter-Sieg? Den holten die Masters-Männer in Renngemeinschaft mit Konrad Ebert, Klaus Fischer, Gert Weise, Bernd Bräunlich, Helmut Hesse, Werner Achilles und Steuermann Enrico Meinel sowie die Renngemeinschaft mit Uwe Wiedner jeweils in ihrer Altersklasse.

 

Parallel zum Wettkampfbetrieb nutzen wir das Wochenende auch zur Festigung unserer deutsch-tschechischen Freundschaft im Rahmen der Elbe-Ruderakademie. So wurden wir am Samstagabend zu einem wunderbaren Abendessen eingeladen, um uns ein bisschen auszutauschen und über die gemeinsamen Rennen des Tages zu philosophieren. Wir danken unseren Freunden aus Steti für die alljährlich wunderbare Organisation dieses Treffens.

 

Hier findet ihr die Ergebnisse sowie Bilder zur Regatta.

 

Lisa Wunderlich

 

Rückblick: Ruderfest mit Ehemaligentreffen

So schnell ist es nun schon wieder vorbei – das traditionelle Vereinsfest des Pirnaer Rudervereins fand am 19. August zusammen mit dem Ehemaligentreffen statt. Nach der Eröffnung durch unseren Vorsitzenden Johannes Zeibig wurde der Tag wie üblich mit der Fun-Staffel unserer Jüngsten begonnen. Von Ausleger-Wettanbauen über Burger-Wettessen bis hin zum abschließenden Ergo fahren waren alle Disziplinen enthalten. Anschließend starteten die Vereinsmeister auf dem Wasser. Bei den Jungen und Mädchen bis 12 Jahre sicherte sich Fritz Münnich den Sieg und damit den Titel des Vereinsmeisters 2017. Bei den Mädchen bis 14 Jahre setzte sich überraschend ganz stark Celina Mitzschke durch, bei den Jungen gewann Topfavorit Niclas Mosig. Einen starken Kampf boten sich die Juniorinnen und Junioren. Unsere diesjährige Deutsche Meisterin Johanna Sinkewitz machte es Europa- und Vize-Weltmeisterin Sophie Leupold nicht leicht, doch setzte sich Sophie am Ende doch deutlich durch. Ähnlich ging es bei den Junioren zu, die bereits am Freitag Vorläufe hinter sich bringen mussten, um die schnellsten Starter für das Finale zu ermitteln. Vereinsmeister wurde am Ende Maximilian Milde vor Tim Rietzschel und Nils Seifert. Bei den Frauen und Männern gewannen Lisa Wunderlich und Georg Heidenreich.

 

Anschließend begannen die ausgelosten Rennen, bei welchen von den Kindern über die Junioren und Masters bis hin zu den Freizeitsportlern alle auf ihre Kosten kamen und Chancen bekamen, ihre Medaillenbilanz aufzupolieren. Vor dem Tageshighlight durften wir auch noch einige Ehrungen vornehmen und uns über die Taufe eines neuen Bootes freuen. Gerold Weigel und Christian Ziegra feierten ihre 50-Jährige Mitgliedschaft im PRV. Unseren Stützpunktsportlern zollten wir besonderen Tribut für ihre diesjährigen Leistungen und werden sie mit ihrer eigenen Vereinsflagge fortan auf jeden Regattaplatz begleiten. Durch Joachim Krieg von der Ostsächsischen Sparkasse sowie unseren tschechischen Ruderfreunden wurde unser neuer Kombi-Vierer „Steti“ getauft und für die Regatten freigegeben. Die BW-Zweitplatzierten hatten anschließenden die Ehre, die erste Ausfahrt zu begehen.

 

Schlussendlich wurde der Sparkassen-Achter-Cup ausgetragen, bei dem sich die Junioren vor der Freizeitgruppe und den Frauen durchsetzten. Der Pirna-Achter befand sich derweil zum vierten Ruder-Bundesliga-Renntag in Leipzig. Dank unserer Wirtsleute Vicky und Martin durften wir diesen im Biergarten parallel live verfolgen und mitjubeln – vielen Dank dafür!

 

Im Anschluss an die Siegerehrung traute sich noch der ein oder andere das Transportmittel zu wechseln und beim Drachenboot-Cup ausnahmsweise vorwärts zu paddeln. Die siegreiche Mannschaft wurde mit dem kreativsten Kuchen des Tages geehrt.

 

Gern möchten wir uns bei allen bedanken, die zu diesem wunderbaren Tag beigetragen haben. Ein herzliches Dankeschön geht an Grit Husseck, Christian Ziegra, Heike und Uwe Wiedner sowie die fleißigen Kuchen-Mädels und Grill-Jungs unter der Leitung von Simone Ziegra. Außerdem danken wir den Wettkampfrichtern und allen Helfern.  Insbesondere bei unseren Wirtsleuten Vicky Klaszszynski und Martin Wagner möchten wir für die Unterstützung  und den Live-Stream herzlich bedanken!

 

Hier findet ihr die Bilder zum Ruderfest.

 

Lisa Wunderlich

 

 

Sophie Leupold wird Vize-Weltmeisterin im Doppelvierer

Die Rudersaison 2017 als Berg- und Talfahrt: erst der Sieg bei den deutschen Kleinbootmeisterschaften, im Mai dann der Gewinn des Europameister-Titels im Juniorinnen-Einer, dann gesundheitliche Rückschläge. Sophie verpasste bei den deutschen Meisterschaften die Nominierung für den Einer für die Weltmeisterschaften, erkämpfte sich dafür einen der begehrten Plätze im Doppelvierer. Durch einen erneuten gesundheitlichen Rückschlag stand auch dieser Platz auf der Kippe, erst im letzten Moment wurde sie endgültig nominiert. Das Team Menzel, Kuhnert, Bachmann und Leupold, besetzt mit drei Europameisterinnen geht als einer der Favoriten in die diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften, die vom 03. bis 06. August in Trakai/Litauen ausgetragen wurden. Vom Vorlauf über das Halbfinale präsentierte sich das Team souverän, zog sicher in das A-Finale ein und wollte sich dort schließlich auch einen Platz auf dem Treppchen sichern. Anhand der Vorergebnisse wurde bereits deutlich, dass Deutschland und Rumänien die stärksten Titelanwärter sein würden. Bereits nach der Startphase konnten sich die beiden Vierer vor dem Feld absetzen, den Vorsprung über die Strecke weiter ausbauen. Der deutsche Vierer musste über die Strecke kämpfen, um den Anschluss an die starken Rumäninnen halten zu können. Doch im Endspurt kam das Team um Leupold noch einmal auf, griff das führende Boot an. Mit einem Rückstand von einer halben Sekunde wurden Leonie Menzel (Düsseldorf), Tabea Kuhnert (Magdeburg), Annabelle Bachmann (Ingelheim) und Sophie Leupold schließlich Vize-Weltmeisterinnen im Juniorinnen-Doppelvierer.

 

Die Bilder dazu findet ihr hier.

 

Lisa Wunderlich

Die Könige vom Kalksee

Am Samstag, dem 5. August feierten die Rüdersdorfer das zehnte Jubiläum des König vom Kalksee und luden zum Achter-Cup in und auf der Kalksee-Arena ein. Von Freizeitmannschaften bis hin zu etablierten RBL-Teams kämpften fünf Männer- und drei Frauenmannschaften um die Kronen vom Kalksee. Die Pirnaer Männer starteten dabei wie bei der RBL zusammen mit den Gastgebern als SECUINFRA-Achter Pirna-Rüdersdorf. Größter Konkurrent um die Krone würde der Titelverteidiger und Erstligist aus Wurzen werden, gegen die sie nach einem starken Renntag im Finale antreten sollten. In einem knappen Finish sicherten sie sich den Sieg und somit wurden Willy Holtermann, Paul Husseck, Gregor Pfitzner, Stefan Schaaf, Christopher Gey, Konrad Wende und Steuerfrau Alice Sickenberger die neuen Könige vom Kalksee.

 

Die Frauen um Sarah Böttcher, Paula Wiedner, Franziska Wittig, Rebecca Gebauer, Lisa Wunderlich und Steuermann Marvin Tegtmeier starteten gegen das RBL-Team aus Bernburg sowie die Frauen aus Rüdersdorf. Nach drei Rennen waren die Punkte klar verteilt, die Pirnaer Damen mussten sich den Salzkristallen geschlagen geben und gratulieren ihnen herzlich zum erneuten Gewinn der Krone.

 

Wir danken den Ruderkameraden aus Rüdersdorf für die Einladung und die Organisation einer tollen Veranstaltung. Außerdem danken wir Uwe Wiedner und Ralf Böhmer für die spontane Übernahme des Bootstransports.

 

Die Bilder zur Veranstaltung findet ihr hier.

 

Lisa Wunderlich

 

Pirnas Mix-Vierer überzeugen beim Bundeswettbewerb

Mit neuem Melderekord und einer Teilnehmeranzahl von 1070 Aktiven in 442 Booten fand vom 30. Juni bis 02. Juli auf dem Beetzsee in Brandenburg der 49. alljährliche Bundeswettbewerb statt. Aus Pirna konnten sich sieben Boote für die Teilnahme an diesem nationalen Vergleich der deutschen Nachwuchsruderer qualifizieren. Bereits anhand der am Freitag ausgetragenen Langstreckenrennen über 3.000m zeigte sich insbesondere das Potenzial der beiden Pirnaer Mix-Vierer. Der Vorjahressieger mit Tim Spindler, Celina Mitzschke, Julia Stadnicki, Niclas Mosig und Steuermann Niklas Klaszszynski gewann nicht nur seine Abteilung, sondern erruderte auch die schnellste Zeit aller Mix-Vierer der Altersklasse 13/14 an diesem Tag. Damit sicherten sie sich den Einzug ins A-Finale am Sonntag. Selbiges gelang dem jüngeren Mix-Vierer der AK 12/13 um Liddy Häntzschel, Tom Salz, Emily Reichel, Joel Wiener und Steuermann Heinrich Müller. Auch sie würden im Finale um den Gesamtsieg rudern.

 

Am zweiten Tag des Bundeswettbewerbs wird traditionell der Zusatzwettbewerb ausgetragen, bei welchem die Sportler in Staffeln ihr Geschick sowie Kraft und Schnelligkeit, aber auch technisches Wissen unter Beweis stellen müssen. Dabei gelang es allen sächsischen Staffeln den Tag mit Platz 1 oder 2 ihrer Abteilung abschließen zu können.

 

Die Highlights des Bundeswettbewerbs folgten am Finaltag, an welchem in den anhand der Langstreckenzeiten zusammengesetzten Finals die Endplatzierungen ausgefahren werden. Der Mix-Vierer mit Tim, Celina, Julia, Niclas und Steuermann Niklas ging als Favorit an den Start. In einem stark umkämpften Rennen insbesondere gegen das Bernburger Team aus Sachsen-Anhalt wurde es im Endspurt noch einmal spannend. Mit einem Vorsprung von sechs Zehntelsekunden siegten sie in diesem Rennen und hatten sich damit den Titel „Bundessieger 2017“ erkämpft. Auch der jüngere Mix-Vierer um Liddy, Joel, Emily, Tom und Steuermann Heinrich hatte mit starker Konkurrenz aus Bernburg zu kämpfen, unterlag im Endspurt jedoch knapp mit drei Zehntelsekunden und wurde somit Vizemeister seiner Altersklasse.

 

Die Ruderjugend Sachsen konnte sich im Rahmen des Ländervergleichs anhand der Langstrecken- und Finalergebnisse sowie des Zusatzwettbewerbs den fünften Platz aller 16 Bundesländer sichern. Aus Pirna wurden zudem noch folgende Resultate erzielt:

 

Laeticia Wündrich, Eyleen Ebschner, Elisa Hobert, Tia Leonie Koch, Steuerfrau Sophie Andersen – Mädchen-Doppelvierer AK 12/13 – Platz 8

 

Quentin Büchner, Moritz Hübner, Theo Heinrich, Anseln Kloó, Steuermann Justin Büttner – Jungen-Doppelvierer AK 12/13 – Platz 9

 

Aaron Dries, Jakob Timmermann, Niklas Ritschel, Keanu Wiener, Steuermann Fritz Münnich – Jungen-Doppelvierer AK 13/14 – Platz 10

 

Florian Galties – Jungen-Einer AK 13 Leichtgewicht – Platz 14

 

Larissa Bonk, Carolin Gießmann – Mädchen-Doppelzweier AK 13/14 – Platz 18

 

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse.

 

Lisa Wunderlich

 

 

Vienna Night Row

Mit drei Vereinsachtern ging es am 24. Juni zu einem jährlichen Highlight der Rudersaison - der Vienna Night Row. Bei beginnender Abenddämmerung kämpften die Pirnaer Junioren, Frauen sowie natürlich der Pirna-Achter um einen Platz auf dem Treppchen.

 

Nach der nächtlichen Anreise konnte Freitag bereits die Stadt erkundet und das Inselfest intensiv besucht werden. Der Wettkampftag konnte aufgrund der späten Startzeiten entspannt begonnen werden. Gegen Mittag ging es Richtung Strecke zur Vorbereitung der Boote. Ab 16.00 Uhr begannen die ersten Starts.

 

Aus Pirnaer Sicht machten die Junioren den Start in den Tag. Mit starker Technik und Zusammenhalt sprinteten sie über die Strecke, konnten den Umweg über den Hoffnungslauf dennoch nicht vermeiden. Im Hoffnungslauf selbst verloren sie leider etwas unglücklich, weil knapp gegen die Renngemeinschaft aus Dresden und schieden somit aus dem Wettkampf aus.

 

Weiter ging es mit den Frauen. Trotz des souveränen Zeitfahrens konnten auch sie den Hoffnungslauf nicht umgehen. Doch dank der starken Zeit schafften sie den Einzug ins Halbfinale und von dort aus schließlich ins B-Finale. Am Ende des Tages reichten die Körner doch nicht mehr, um mit den teils RBL-Mannschaften mithalten zu können. Am Ende wurde es für sie der 6. Platz.

Der Pirnaer Männer-Achter bewies schon im Zeitlauf und Qualifying, dass im Finale mit ihnen zu rechnen sein würde. Ohne Umweg über den Hoffnungslauf sicherten sie sich erwartungsgemäß den Einzug ins Halbfinale und von da den Platz im A-Finale. Nach vier starken Sprintrennen über 350m mussten sie sich im Finale lediglich den Lokalmatadoren des 1. Wiener Ruderclubs LIA geschlagen geben.

 

Wir bedanken uns herzlich bei den Veranstaltern für einen immer wieder gelungenen und sensationell organisierten Wettkampf in besonderer Atmosphäre.

 

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse.

 

Lisa Wunderlich

 

 

Landesjugendspiele in Cossebaude

Die Landesjugendspiele 2017 fanden für die Ruderer in Dresden-Cossebaude am Stausee statt. Mit  19 Sportlern, Steuerleuten und  Helfern  ging es am Samstag, dem 17.06.2017 nach Dresden. Dank der helfenden Eltern wurden alle Kinder in  PKW zum Wettkampfort gebracht. Nach der Begrüßung und dem Austeilen der  T-Shirts ging es zur gemeinsamen Erwärmung. Eine Mannschaft musste trotz des Wetters auf den Stausee und die Regattastrecke testen. Zu den LJS geht es eher um Geschicklichkeit als um die üblichen 1000m schnelles Rudern. So testete die Mannschaft im Vierer das Ansteuern der Bojen, Rückwärtsrudern über 100m, das Durchreichen eines Tennisballes durch alle Backbord- und Steuerbordskulls, sowie das Hinstellen im Boot. Leider wurde das Boot vom Wind stark abgetrieben und die Wettkampfleitung entschied den  Ruderwettkampf  in An- und Abschlagen der Vierer auf Zeit umzuwandeln. Der Athletikwettkampf mit dem Trippeln eines Balls , Riesenpfeile Weitwurf, Seilspringen, Rückwärts-Balancieren, Biathlon und Vierfüßlergang mit Hindernissen wurde von allen mit Begeisterung absolviert. Natürlich gab es noch die Siegerehrung mit sehr schönen Medaillen in Sonnenform. Mit dem allseits beliebten Metall konnten sich Leo Schmidt, Lenz Arnold, Ben Seibt, Nina Müller, Emma Ulbrich, Franz Münnich und Jachym  Jech schmücken.  Zum Glück wurde das Wetter dann doch noch etwas sommerlich und wer wollte, konnte noch einmal ins Wasser springen. Erfrischt und abgespült ging es dann in die Eishalle „Energie-VerbundArena“ zur Abschlussveranstaltung. Mit einem Abendbrot im Bauch wurde den Kindern noch ein kurzweiliges Programm  geboten,  sowie Beschäftigungsmodule wie Biathlon-Laserschießen, Basketball werfen und Quizrunden.

 

Vielen Dank den fleißigen Helfern und den Eltern, die uns beim Transport so super unterstützt haben!

 

Hier findet ihr die Bilder zur Veranstaltung.

 

Grit Husseck

Hamburger Staffelrudern & Vogalonga

Rennruder-Erlebnisse der etwas anderen Art  

 

Hamburg und Venedig waren Anfang Juni die Ziele der Pirnaer Freizeitruderer. Fazit – tolle Erlebnisse und Ruderevents. Dabei ging es nicht nur „freizeitlich“ zu.

 

Das Staffelrudern fand nach 3 Jahren in Berlin wieder in der Hansestadt an traditioneller Stelle auf Außen- und Binnenalster statt. 8 Stunden wurde der reichlich 3km lange Rundkurs durch die jeweiligen Teams umrundet.

 

Zur Vogalonga in Venedig standen knapp 30 km auf den Kanälen und der Lagune  auf dem Plan. Start und Ziel war der bekannte Markusplatz.

 

Zu beiden Veranstaltungen waren im Besonderen die Steuerleute gefragt. Während in Hamburg beim Kampf um Überholmanöver der Kurs exakt eingehalten werden musste, fanden sich in Italien ca. 2000 muskelbetriebene Boote zu dieser Fahrt ein. An manchen Stellen wurde es schon etwas eng. Beeindruckend für uns war die Vielfalt der Boote, deren Mannschaften  sich auf diese Strecke trauten. Der Ursprung zu dieser Fahrt war ein Protest gegen die zunehmende Motorisierung auf den Kanälen.

 

In Hamburg waren wir „Die laxen Staffel-Sachsen“, eine Crew aus den Vereinen Meißen, Wurzen, Leipzig und Pirna. Mit 36 erruderten Runden belegten wir den Platz 8. Trotz einer top letzten Runde fehlten am Ende 6 Sekunden zu Platz 7. Die Skullys rockten dabei das Team mit ansprechenden Zeiten, Gaby einer der Sachsen-Kapitäns steuerte knapp ein drittel der Runden.

 

Einen weiteren Freizeitspaß gab es dann am Folgetag. In der Hansestadt waren wir mit den Booten auf den Kanälen unterwegs, in Venedig nutzten wir die unzähligen Brücken der Stadt zur Kanalquerung.

 

Weitere interessante Informationen findet Ihr auf den jeweiligen Internetseiten des Staffelruderns und der Vogalonga. Videos soll es dann zeitnah zu beiden Events geben.

 

Hier findet ihr die Bilder zu beiden Events.

 

Christian Ziegra

 

 

128. Dresdner Ruderregatta

Bei strahlendem Sonnenschein, aber leider etwas mauem Meldefeld fand am Samstag, dem 27. Mai die Dresdner Regatta statt. In fast jedem Rennen ging dabei mindesten ein Pirnaer Boot an den Start und kämpfte um die Medaillen mit. Insbesondere in den Kinderrennen zeichnete sich wieder das besondere Engagement unserer Trainer ab, da fast alle Rennen mitunter sehr souverän und deutlich gewonnen werden konnten. Ganz stark dabei die Mix-Vierer um Liddy, Joel, Tom, Emily und Steuermann Heinrich sowie Julia, Larissa, Keanu, Jakob und Steuermann Niklas.

 

Etwas mehr zu kämpfen hatten unsere Junioren mit der starken Konkurrenz aus Dresden. Dennoch konnten Paula und Melissa den Juniorinnen-Doppelzweier, Marius und Raphael den Junioren-Doppelzweier sowie Tim seinen Einer gewinnen.

 

Mit insgesamt 21 Siegen gewann Pirna an diesem Tag auch die Vereinswertung des SERV-Vereinspreises für die beste Nachwuchsarbeit mit 202 Punkten vor dem Dresdner RV (119 Punkte).

 

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse zur Regatta.

 

Lisa Wunderlich

 

 

Junioren-EM am 20./21. Mai 2017 in Krefeld

- Spannung bis zum letzten Schlag

 

Nach der aufregenden internationalen Saison im vergangenen Jahr konnten sich in diesem Jahr sogar zwei Pirnaer Sportler für die Junioren-Europameisterschaften auf dem Elfrather See in Krefeld qualifizieren. Sophie Leupold für den Juniorinnen-Einer und Franz Werner im Junioren-Doppelvierer. Für die deutsche Heim-WM hatte der DRV in jeder der 13 ausgeschriebenen Bootsklassen ein Boot gemeldet und für jedes auch den Anspruch A-Finale und Kampf um die Medaillen gestellt. Dementsprechend hoch war die Anspannung vor den Vorläufen, die einen ersten Eindruck über das diesjährige Starterfeld geben würden. Für den Junioren-Doppelvierer waren insgesamt 17 Nationen gemeldet, für den Juniorinnen-Einer 19.

 

Franz und sein noch recht neu zusammen gestellter Vierer mussten im Vorlauf mindestens Zweiter werden, um ohne Umweg über den Hoffnungslauf die Halbfinals zu erreichen. Dies gelang ihnen in außergewöhnlicher Manier mit fünf Sekunden Vorsprung vor der zweitplatzierten Konkurrenz aus Tschechien. Sophies Konkurrenz in ihrem Einer-Vorlauf war bereits von der Internationalen Regatta in München bekannt und daher etwas kalkulierbarer. Bereits nach der Startphase konnte sie sich deutlich vor dem Feld absetzen und den Sieg sicher und souverän bis ins Ziel bringen. Außer den beiden deutschen Flaggschiffen, dem Juniorinnen- und Junioren-Achter konnten sich alle deutschen Boote direkt für die Halbfinals qualifizieren. In zwei harten Hoffnungslauf-Kämpfen gelang am Samstagnachmittag schließlich auch ihnen noch der Einzug ins Halbfinale.

 

Die Halbfinals waren für Sonntagvormittag angesetzt. Nur wer sich dabei unter die ersten drei Boote rudern konnte, würde am Nachmittag im A-Finale um den Titel kämpfen können. Aus Pirnaer Sicht machte auch hier wieder Franz Werner den Anfang. Aufgrund der guten Zeit aus dem Vorlauf war das Ziel A-Finale klar gesetzt, doch war die Konkurrenz nun bereits auf die stärksten Mannschaften reduziert. In einem wirklich harten und engen Kampf schoben sie sich Schlag für Schlag über die 2.000m lange Strecke. Erst im Endspurt konnten sie sich einen kleinen Vorsprung von einer halben Sekunde gegenüber Dänemark errudern und gewannen schließlich dieses Halbfinale. Mit Schweden und Belgien wurde Sophie in ihrem Halbfinale mit einer harten Konkurrenz konfrontiert. Doch auch in diesem Lauf konnte sie sich bereits nach den ersten 300m vor ihren Verfolgerinnen absetzen und mit vier Sekunden Vorsprung auf die Schwedin einen deutlichen Sieg erringen. Zum Mittag hin hatte sich jedes der deutschen Boote für das jeweilige A-Finale qualifiziert, sodass am Nachmittag in jedem Rennen eine heimische Mannschaft um den Titel kämpfen würde.

 

Pünktlich 14.12 Uhr startete das Finale der Junioren-Doppelvierer. Nach den ersten 500m zeichnete sich bereits ein harter Kampf um die ersten drei Plätze ab. Ganz vorn mit dabei, das deutsche Boot sowie die Schweiz und Dänemark. Bis zur Streckenhälfte lag der deutsche Vierer dabei auf dem Bronzerang, doch wollten sie mehr. Die Schlagzahl wurde stetig erhöht und die Abstände enger. Meter für Meter kämpften sie sich an das führende Boot aus der Schweiz heran und überholten dabei die Dänen. Der Zieleinlauf war denkbar knapp. Die Schweiz siegte mit einem Vorsprung von fünf Zehntelsekunden vor Deutschland. Dänemark landete auf dem Bronzerang. Das bedeutete den Vize-Europameistertitel für Franz Werner und sein Team.

 

Anhand der Zeiten der Halbfinals war für Sophies Finale das Ziel Titelgewinn ganz klar angestrebt, auch wenn es mit einem harten Kampf insbesondere gegenüber der Französin verbunden sein würde. Mit einem beherzten Start und anschließend starken Schlägen setzte sich Sophie bereits nach 500m mit einer Bootslänge vor dem Feld ab. Sie kämpfte sich über die Strecke, hatte bei der 1.000m-Marke bereits eine reichliche Länge Vorsprung und damit sogar ein bisschen Wasser zwischen sich und die starke Verfolgerin aus Frankreich gebracht. Aber auch die Konkurrenz wollte um den Titel mitkämpfen, setzte gezielte Spurts und griff immer wieder an. Doch Sophie hatte die Situation im Griff, blockte jeden Konter ab und ging als Führende in den Endspurt. Dennoch  kam die Französin noch einmal auf, kämpfte und schob sich immer weiter heran. Doch Sophie hatte die Goldmedaille nun schon fast in der Hand und ließ sich den ersten Rang nicht mehr abnehmen. Mit einer dreiviertel Bootslänge Vorsprung gewann sie dieses Finale vor Frankreich und den Niederlanden. Sie hatte sich den Europameistertitel gesichert.

 

Aus Sicht des deutschen Ruderverbandes wurden sehr erfolgreiche Europameisterschaften ausgetragen. Insgesamt 11 von 13 Medaillen konnten sich die schwarz-rot-gelben Athleten erkämpfen. Darunter waren fünf Goldene, vier Silberne und zwei Bronzene.

 

Der PRV hat mit Spannung und Stolz alle Rennen von Sophie und Franz live mitverfolgt und gratuliert ihnen ganz herzlich zu ihren unglaublichen Erfolgen. Wir sind super gespannt wie sich die Saison besonders in Hinblick auf die WM im Juli noch für die beiden entwickeln wird.

 

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse zur Regatta.

 

Lisa Wunderlich

 

 

DPF 2017 vom 12.-14.Mai in Berlin

(Deutsch – Pirnesische – Freundschaft für zweisprachiges Rudern + Wandern)

 

DPF Fahrt – Havel von Spandau – Glienicker Brücke  u.z., Wandern zum Müggelturm.

Das erlebnisreiche Wochenende in Berlin liegt bereits wieder zurück.

 

Die DPF Utensilien ein Badetuch mit eigenen Namen + Foto Daten-Dräger erweitert) sind wieder wohl sortiert aufbewahrt.

 

Das Wetter war auch vorhanden. Die ersten Reeschendroppen am Samstag früh vertrieben nur die Motorbootkönige (das war Klasse). Am Sonntag lachte die Sonne und wir erlebten die Regattastrecke Grünau von seiner anderen und auch sehr schönen Seite.

 

Die Friesen liehen uns ihr Kirchboot mit Platz für  7 Reihen Ruderrecken und -Innen, Steuermann und Kielschwein. Eine tolle Erfahrung, wie sich gute 2 Tonnen fast spielend durchs Wasser bewegen und gut manövrieren lassen. Zwei C-4er begleiteten das Boot. Mittlerweile soll es 15 davon in Deutschland geben. Von Spandau ging es Richtung Potsdam. Die Glienicker Brücke vor dem Schloss Cecilienhof bildete den Wendepunkt. Leider ging der Springbrunnen nicht zu umrunden. Auf der Rückfahrt in Höhe Grunewaldturm gönnten wir uns bei Pro Sport Berlin eine größere Ruderpause. Bedienung und Service vom Feinsten.

 

Am Sonntag nutzten wir von Grünau die Fähre nach Wendenschloss und lernten bei einer kleinen Wanderung die andere Seite der Regattastrecke kennen. Schmetterlingshorst und Müggelturm waren die Anlaufpunkte. Hoch über dem Osten von Berlin konnten wir die großen grünen Flächen und das weite Seengebiet bewundern.

Alles andere war super organisiert und lief sehr harmonisch ab.

  • Es war einfach „ä scheenes Ding“

Neben der Pirnaer Stammcrew, um Event Manager Mario, bereicherten uns vier Skullys und Henning. Der Blick geht jetzt bereits Richtung 2018 – dann sind wir wieder in „Birne“.

Immerhin steht dann das 15. Event auf dem Plan.

 

Unser Dank gilt allen fleißigen Bäumelingen aus Richtershorn um VL + Außenstellenleiter Pingo sowie den netten Kraftfahrern.

 

Die Bilder dazu findet ihr hier.

 

             Euer Doping

 

 

27. Eilenburger Frühjahrsregatta

Bereits am Freitag ging die Fahrt im Reisebus und mit zwei Bootshängern auf Richtung Eilenburger Kiesgrube. Dort angekommen stürzten sich alle direkt auf die Vorbereitung der Boote, um bei besten Eilenburger Bedingungen schon die ersten Runden drehen zu können. Vielen Dank an dieser Stelle an unseren stetig engagierten Uwe, der noch einmal eine extra Runde zurück nach Pirna drehte, um auch die vergessenen Dinge noch einzuladen und so abzusichern, dass der ein oder andere nicht doch noch spontan Riemen musste.

 

Der Samstag startete nach einer ersten Aufwachtrainingsrunde direkt mit den Langstrecken der Kinder. Dabei klappte es bei den „großen“ Jungs der AK 13/14 genauso wie bei den jüngeren Mädchen der AK 12/13 und auch im Mix. Doch auch in den Schlagzahlrennen und auf den 1.000m liefen die Rennen fast durchweg erfolgreich für den Pirnaer Nachwuchs. Besonders erwähnenswert dabei der Doppelsieg der vorherigen Bademeister Carolin und Larissa, die auf 1.000m und im Schlagzahlrennen mit ihrer sauberen Technik punkten konnten. Als souveräne Siegerin präsentierte sich auf 1.000m genauso wie im Sprint Paula Wiedner im Einer der JF A. Tim Rietzschel überzeugte ebenfalls in einem starken Einer-Rennen und sicherte sich seinen Sieg in einem überragenden Endspurt. Für das engste Rennen des Wochenendes sorgten Sarah und Lisa im SF-Doppelzweier. Mit zwei Hundertstelsekunden konnten sie sich den Sieg vor der harten Konkurrenz aus Dresden sichern.

 

Auch am Abend im Sprint lief es gut für die Pirnaer Starter. In knappen Rennen konnte man noch einige rot-gelbe Trikots am Siegersteg begrüßen. Darunter Melissa und Raphael im offenen Zweier der Junioren sowie Lisa im Frauen-Einer und Yannic mit Eric im Doppelzweier der Junioren B.

 

Auch der Sonntag startete erfolgreich für die Pirnaer Starter. Tom und Joel lieferten ein starkes Rennen ab und siegten sehr souverän vor dem Feld. Gleiches gelang Gina in ihrem B-Einer. Ebenfalls am Siegersteg begrüßt werden konnten Melissa und Paula in ihrem Zweier sowie Marius Lieben im Einer der Junioren A. An diesem Wochenende überragend unterwegs war Karl, der gleich vier Siege einfahren konnte. Darunter zwei im Doppelzweier, einen souverän im Einer sowie einen im Doppelvierer der Junioren B.

 

Insgesamt konnten an diesem Wochenende 33 Siege für Pirna eingefahren werden. So konnten viele Mamas zum Muttertag mit zahlreichen Siegerrosen beglückt werden.

 

Hier gibt's die Bilder und Ergebnisse zur Regatta.

 

Lisa Wunderlich

 

 

Pirnas Junioren im Doppelpack für EM qualifiziert

Nachdem sich Sophie Leupold als schnellste deutsche Juniorin bereits am 23. April die Nominierung für die Junioren-EM sichern konnte, zog nun auch Franz Werner nach. Am 06./07. Mai fand in München die 1. Internationale Juniorenregatta statt. Mit am Start dabei sieben Starterinnen und Starter aus Pirna. Darunter Franz Werner, der in Renngemeinschaft im Doppelzweier und Doppelvierer um gute Platzierungen innerhalb der internationalen Konkurrenz kämpfte. Bereits am ersten Wettkampftag gelang ihm im Doppelzweier die Sensation. Mit Platz 2 im Vorlauf und der drittschnellsten Zeit aller deutschen Juniorenzweier qualifizierte er sich für die Junioren-EM, zu der er am 20./21. Mai in Krefeld im Doppelvierer starten wird.

 

Doch auch die anderen Nachwuchstalente überzeugten an jenem Wochenende mit überragenden Ergebnissen. Johanna Sinkewitz wurde souverän schnellste B-Juniorin aller Starterinnen, zusammen mit Vereinskollegin Nora Hohlfeld gelang ihr zudem der Sieg im Doppelzweier der Juniorinnen B. Auch Sophie Leupold wurde ihrer Favoritenrolle erneut gerecht und siegte mit einem deutlichen Vorsprung von acht Sekunden im A-Finale. Damit schafft sie sich eine gute Ausgangsposition für die anstehende Junioren-EM. Maximilian Milde überzeugte mit einem fünften Platz im Zweier sowie  einem soliden vierten Platz im Achter. Auch der jüngste Pirnaer Starter Nils Seifert (15) konnte sich im Doppelzweier den Sieg in seinem Lauf sowie den dritten Platz im Doppelvierer sichern. Franziska Wittig startete im  Vierer und Achter und konnte sich dabei den dritten Platz im B-Finale sowie den fünften Platz erkämpfen.

 

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse zur Regatta.

Lisa Wunderlich

 

 

121. Bernburger Ruderregatta

Regatta in Bernburg – immer wieder ein Vergnügen. Mit gewohnter Herzlichkeit begrüßten die Bernburger ihre Gäste und boten spannende Rennen am Fließband.  Den Start in den Samstag machten Georg Heidenreich und Stefan Schaaf direkt siegreich im Doppelzweier der Senioren. An den Siegersteg folgten im Laufe des Tages noch Marius Lieben und Paula Wiedner jeweils in ihren Einern. Das wechselhafte Wetter trübte keinesfalls die Laune, denn Schlag auf Schlag konnten die Rot-Gelben die Erfolge einfahren. Dabei überzeugten ebenfalls in ihren Einern Sven Fahner bei den Masters und Gina Biesold bei den B-Juniorinnen mit Ehrgeiz und Kampfgeist, der ebenfalls mit Medaillen belohnt wurde. Die Tageshighlights folgten jedoch am Abend als ein Pirnaer Achter nach dem Anderen am Siegersteg anlegen durfte. Erst der Freizeit-Achter, dann der Junioren-Achter A/B, der sich den Sieg auch im Sprint am Sonntag nicht nehmen ließ sowie der Pirna-Achter, der die ewigen Kontrahenten aus Wurzen souverän in Schach hielt.

 

Nach einem ausgelassenen und fröhlichen Abend musste am Sonntag auf 350m die Sprintstärke ausgespielt werden.  Dabei konnten insbesondere die Juniorinnen um Paula Wiedner und Melissa Höhne sowie Frauen mit Lisa Wunderlich die Bilanz vom Vortag aufbessern und ihre Medaillen in Empfang nehmen.

 

Rennen um Rennen stieg die Spannung, bis in der Mittagspause die RBL-Testrennen ausgefahren werden sollten. Mit im Kampf um den Sieg Pirna, Wurzen, Bernburg und Dresden. Aufgrund eines technischen Defekts sollte es hier allerdings nicht sein, den ehemaligen Kollegen aus Wurzen ist der Sieg dafür aber zu gönnen. Umso größer war schließlich der Anreiz sich den Sieg im Sprint-Cup der Vierer mit zu sichern. Thomas Hermann, Stefan Schaaf, André Sieber, Georg Heidenreich und Alice Sickenberger gelang dies in beeindruckender Manier mit gutem Vorsprung, sodass das Team schließlich den begehrten Scheck über 250 Euro entgegennehmen durfte.

 

Mit insgesamt 19 Siegen war es ein äußerst erfolgreiches Wochenende für den Pirnaer Ruderverein. Wir danken den Bernburgern für eine gelungene und stimmungsvolle Regatta!

 

Hier gibt es die Ergebnisse und Bilder.

 

Lisa Wunderlich

 

Früh-Regatta Berlin-Grünau

Rudern auf der traditionellen Grünauer Regattastrecke

Berlin freute sich auf den Junioren B Test am Freitag sowie auf die Rennen für die Kinder und Jugendlichen bis hin zu den Masters-Rennen am Samstag und Sonntag.

 

2017 waren die für Grünau typischen Wasser- und Wetterbedingungen noch etwas untertrieben. Es war für viele mehr als eine echte Herausforderung. Besonders in den Kleinbootsklassen kann man nur den Hut vor den Aktiven ziehen, die sich dem Starter und dem Rennen stellten. Bei meist starkem Gegenwind, kalten Temperaturen und teilweise Regen hätte man auf eine dieser Komponenten gern verzichtet. Scherzhafter Weise stellte sich manchem die Frage nach der neuen Wintersportart mit „R“. Doch wenn dann die Sonne durch die Wolken blinzelte, kam die Erinnerung an schöne Grünauer Zeiten auf.

 

Während die Kadersportler der Altersklasse A in Krefeld kämpften, wurden in Berlin die B-Junioren getestet. Besonders erfolgreich dabei Johanna Sinkewitz, welche im Einer deutlich vor der starken Konkurrenz siegte. Gemeinsam mit ihrer stärksten Einer-Konkurrentin Leonie Korn aus Eilenburg ging es dann in den Doppelzweier, welchen sie ebenfalls sehr souverän für sich entscheiden konnten. Zusammen mit Nora Hohlfeld gelang Johanna zudem der Doppelsieg im Doppelvierer der Juniorinnen B. Als stärkster männlicher Junior aus Pirna präsentierte sich an diesem Wochenende Nils Seifert. Im Einer reichte es zwar nur für Platz 2, doch konnte er in Renngemeinschaft im Doppelzweier- und –Vierer eine Medaille mit nach Hause nehmen. Erfolgreichste Vereinssportler im Juniorenbereich waren an diesem Wochenende die Damen mit Sarah Böttcher, Paula Wiedner, Melissa Höhne und Rebecca Gebauer. Sie siegten im Doppelvierer der Juniorinnen und konnten sich mit dem dritten Platz sogar im Pokalrennen der Frauen behaupten. Melissa und Rebecca sicherten sich zudem den Sieg im Doppelzweier.

 

Im Kinder- und Jugendbereich souverän zeigte sich erneut der Bundessieger vom vergangenen Jahr, der Mix-Vierer um Julia Stadnicki, Tim Spindler, Niclas Mosig, Celina Mitzschke und Steuerfrau Carolin Fahner. Niclas wiederholte diese Leistung auch souverän im Jungen-Einer sowie zusammen mit Tim im Doppelzweier der AK 14. Bei starkem Gegenwind kämpften sich vor allem auch die leichten Mädels über die 1.000m lange Strecke. Mit fast 2 Minuten (!) Vorsprung zu Platz 2 gelang Liddy Häntzschel und Emily Reichel dies am besten.

 

Auch die Masters beteiligten sich mit einer kleiner Crew beim Kältetest. Beeindruckend dabei Torsten Zobjack und Sven Fahner. Sie legten zweimal (2x MMD + C) am Siegersteg an und verwiesen in wasservollen Kämpfen die Gegner deutlich auf die Plätze. Während die Männer (MM-D)–Doppelvierer Crew mit dem 2. Platz gut leben konnten, sorgte die gleiche Platzierung im Masters Frauen-Achter für etwas unzufriedene Gesichter. Die bis dato wenigen Wasser-Kilometer machten sich deutlicher als erwartet bemerkbar.

 

Für Olaf Martin waren die Einer-Rennen eine erste Standortbestimmung. Mit einem zweiten und einem dritten Platz gab es zwar keinen Sieg, dafür aber gute Erkenntnisse. Den Masters fehlte insgesamt etwas die wärmende Sonne. Die Regattazeiten von 19:30 Uhr am Samstag im Frauen Achter und 08:08 Uhr am Sonntagmorgen im Doppelvierer wurden als sehr unchristlich empfunden.

Hier gibts alle Ergebnisse aus Berlin.

      

Christian Ziegra / Lisa Wunderlich

 

 

Schnellste Juniorin Deutschlands kommt aus Pirna

Im Rahmen der deutschen Kleinbootmeisterschaften fand vom 22. bis 23. April zugleich die Juniorenüberprüfung der deutschen Kadersportler statt. Inmitten internationaler und olympischer Größen kämpften mit Sophie Leupold, Franziska Wittig, Franz Werner, Raphael Gebauer und Maximilian Milde auch fünf Pirnaer Sportler auf dem Elfrather See in Krefeld um gute Platzierungen innerhalb des deutschen Junioren-Nationalkaders.

 

Sophie Leupold ging im Einer der Altersklasse A unter 36 Juniorinnen als Top-Favoritin an den Start.  Aufgrund des starken Schiebewindes waren die Bedingungen in den Vor- und Zwischenläufen für alle Sportlerinnen schwierig. Sophie bewies dabei technisches Geschick und ging in beiden Läufen souverän als Siegerin hervor. Damit sicherte sie sich den Einzug ins A-Finale. Anhand ihrer Vorleistungen war auch im Finale der schnellsten sechs Starterinnen das Ziel, um den Sieg zu rudern, klar gesetzt. Auf der 2.000m langen Strecke schob sie sich Schlag für Schlag an ihren Gegnerinnen vorbei und kontrollierte das Feld bereits nach den ersten 1.000m.  Dennoch kämpfte sie weiter und konnte mit drei Sekunden Vorsprung zur Zweitplatzierten aus Heidelberg souverän den Sieg einfahren. Mit dieser Leistung hat sie sich nun direkt für die Junioren-Europameisterschaften im Einer qualifiziert, welche vom 20. bis 21. Mai ebenfalls in Krefeld stattfinden werden. Anfang Mai wird sie sich bereits in München der internationalen Konkurrenz stellen.

 

Auch Franz Werner startete im Junioren-Einer der Altersklasse A als einer der jüngsten Starter. In dem starken Feld 47 junger Männer kämpfte auch er um den Einzug ins A-Finale.  Mit einer guten Zeit im Vorlauf rutschte er in einen starken Zwischenlauf, in welchem es  für Platz 3 und damit letztendlich das B-Finale reichte.  Vom Ehrgeiz gepackt, ruderte er in einem starken Rennen um die vorderen Plätze in diesem Finale mit. Lange auf dem vierten Platz liegend, kämpfte er sich im Endspurt nicht nur an den bis dahin Zweit- und Drittplatzierten vorbei, sondern konnte sogar noch einmal die Spitze angreifen. Mit dem Rückstand von einer knappen Sekunde landete er schließlich auf dem 2. Platz im B-Finale und damit dem 8. Platz im Gesamtklassement der A-Junioren. Zusätzlich zu seinen Einer-Starts kämpfte er in Renngemeinschaft mit Überlingen auch im Doppelzweier um die besten Zeiten. Sie schlossen den Endlauf schließlich als drittplatzierte Mannschaft ab.

 

Franziska Wittig, Maximilian Milde und Raphael Gebauer gingen jeweils in Renngemeinschaft im Zweier an den Start und konnten dabei durchwachsene, letztendlich aber zufriedenstellende Ergebnisse errudern. Franziska und ihrer Partnerin aus Dresden gelang überraschend der Einzug in das B-Finale der A-Juniorinnen. Im Finale konnten sie im Feld mitkämpfen und gingen schließlich mit dem fünften und damit gesamt elften Platz der 22 Mannschaften hervor. Maximilian und Raphael starteten mit ihren Zweipartnern gegeneinander. Maximilian schloss den Wettkampf mit Platz 19 und Raphael mit Platz 35 der insgesamt 40 Junioren-Zweier ab.

 

Lisa Wunderlich

 

 

39. Auflage um den Passauer-Wolf-Pokal

Der Pirna-Achter ist bereits wieder auf Kurs. Mit einer Klasse Zeit von 17:05 min gewann die Crew ihr Männer-Achter Rennen mit 10 Sekunden Vorsprung. Den 2. Platz belegte die Wurzener Bundesliga Mannschaft. Die Pirnaer Zeit war an diesem Tag nicht zu toppen. Bei der letzten Ehrung konnten die Pirnaer dann noch einmal jubeln und den Passauer-Wolf-Pokal in Empfang nehmen. Herzlichen Glückwunsch an das Team mit Georg Heidenreich, Christopher Gey, André Sieber, Paul Husseck, Thomas Hermann, Willy Holtermann, Konrad Wende, Jan Gregor Pfitzner und Steuerfrau Paula Wiedner. Erstmalig schrieb sich die Crew in die Liste der Starter zu diesem Event ein. Es sollte in erster Linie ein Testen der Form für das Jahr sein. Die ersten 4000 m liefen bereits ordentlich. In der Endphase zählte mehr der Kampf, um des Rennen erfolgreich zu beenden.

 

Erstmalig war auch der Masters Frauen Achter auf dem Inn–Kurs unterwegs. Ausfallbedingt musste umgestellt und ergänzt werden. Wenn auch noch nicht alles perfekt war, lässt das Ergebnis von Platz 2 auf weitere Erfolge 2017 hoffen. Der Fledermaus-Achter (Dresden) überzeugte in seinem Rennen der Masters AKD. Siegreich in diesem Boot dabei war Mario Achilles.

 

Die Strecke verlangte auch im C-Boot großes Stehvermögen. Die Skullys – Pirnas Ruder-Seiteneinsteiger zeigten in ihrem zweiten Rennen großen Kampfgeist. Mit Platz 3 in einer guten Zeit sprach alles für sie. Als erstes Boot gestartet, ließen sie sich bis ins Ziel nur vom eigenen siegreichen Masters Vierer einholen.

 

Die Masters Crew mit Sven Fahner, Christian Ziegra, Olaf Martin, Torsten Zobjack und Stfr. Jessica Zobjack machten mit diesem Sieg das Doppelpack in beiden Viererrennen (MastersMD + OFF-Klasse) perfekt. Die Zeiten von 20:19min und 20:21min wichen nur wenig voneinander ab. Damit war die Crew schnellster C-Vierer. Für die 40. Auflage 2018 wäre dann die schnellste Rennvierer Zeit ein interessantes Projekt.       

 

Zur Siegerehrung trafen sich die Mannschaften im großen Festzelt. Alle freuten sich mit den Siegern und Platzierten.Eine gemeinsame Ausfahrt am Sonntagmorgen, auf der Inn bis zur Bernaschek-Insel bildete den Abschluss für dieses erlebnisreiche Ruderwochenende.

     

Christian Ziegra

Trainingslager Racice

- 31. März bis 02. April 2017

 

Freitag

Pünktlich 12 Uhr war Abfahrt nach Racice zum 3-Tages-Trainingslager. Nach kurzer Fahrt, schnellem Boote anschlagen und Zimmer beziehen ging es  ca. 15 Uhr zur ersten Trainingseinheit auf das Wasser. Bei super Bedingungen wurden 8 km mit verschiedenen Programmen je nach Altersgruppen gerudert. Zwischen 17.30 und 18.00 Uhr gab es Abendbrot, bevor es anschließend vor der Dämmerung zur zweiten Trainingseinheit. Ab 21.30 Uhr fielen allen erschöpft in die Betten.

 

Samstag

Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm. So ging 6.30 Uhr zur ersten Trainingseinheit im Laufschritt um die Strecke, anschließend gab es Frühstück.
Ab um 10 Uhr ging es wieder in die Boote und zum Training über 8 bis 16km. Nach kurzer Mittagspause startete die 2. Einheit auf dem Wasser. Zum Ausgleich stand am Nachmittag Zumba-Training auf dem Programm, anschließend gab es Abendessen. 19.30 versammelten sich alle im Clubraum mit den Tschechischen Gastgebern. Nach einem kurzen Tschechisch-Test und der Bekanntgabe des Tagesablaufs am Sonntag sowie dem Wettkampfplan klang der Abend in gemeinsamer Runder aus.

 

Sonntag

Wie schon am Samstag ging es 6.30 Uhr zur ersten Trainingseinheit, danach gab es Frühstück. Um 10.00 Uhr versammelten sich alle auf dem Sattelplatz, um pünktlich um 11.00 Uhr mit einem kleinen Wettkampf beginnen zu können. Unsere Kinder und Jugendlichen ruderten auf 1.000m gegen die Tschechischen Vereine Litomerice, Roaudnicet, Steti und Usti n.L. Für die Jüngsten wurde die Strecke auf 500m gekürzt. Zum Abschluss dieses gemeinsamen Wochenendes gab es noch eine kleine Siegerehrung, bei welcher es für alle Sieger noch eine Medaille gab, für alle Teilnehmer ein Arm- sowie ein Schlüsselband zur Erinnerung.

 

Alles in allem war es ein super Trainingslager mit den optimalen Bedingungen auf dem Wasser, viel Platz für die Boote, gemütliche Zweibettzimmer und eine sehr gute Verpflegung.

 

Vielen Dank an unsere tschechischen Ruderfreunde! Wir kommen sehr gern wieder.

Die Bilder zum Trainingslager findet ihr hier.

 

 

Grit Husseck
Regionaltrainerin

 

 

Saisoneröffnung – Anrudern am 26. März 2017

Langersehnt und nun endlich da – die Wassersaison 2017 hat begonnen. Traditionell wurde die Eröffnung feierlich beim gemeinsamen Anrudern am Sonntag, dem 26. März 2017 begangen. Bei strahlendem Sonnenschein juckten bereits die Fingerspitzen, um endlich wieder die Skulls und Riemen in die Hand nehmen zu können. Doch zunächst wurde die Gelegenheit der Vereinszusammenkunft genutzt, um einige Ehrungen durchzuführen. Unser Manfred „Mannl“ Ritschel hat sich durch inzwischen 60 Jahre Mitgliedschaft plus ausdauerndem Engagement die Goldene Ehrennadel des PRV verdient, welche ihm durch den Vorsitzenden Johannes Zeibig feierlich überreicht wurde. Zudem wurden aufgrund der erstklassigen Ergebnisse bei der Jugendsportlerehrung auch noch einmal unsere Preisträger Franz Werner, Sophie Leupold und der Bundessieger-Mix-Vierer durch den Kreissportbund-Präsidenten Roland Matthes sowie den Sportjugendkoordinator Martin Holtermann geehrt. Neben diesen sensationellen sportlichen Erfolgen nimmt auch das Wanderrudern bei uns einen wichtigen Platz ein. So wurden die fleißigsten (Nachwuchs-)Wanderruderer des vergangenen Jahres verkündet.

 

Nach dem Verlesen der Trainingsverpflichtung für alle Aktiven folgte nun einer der jährlichen Höhepunkte des Anruderns – die Taufe der neu angeschafften Boote. Dafür möchte sich der Vorstand auch im Namen aller Mitglieder ganz herzlich bei den Sponsoren Torsten Zobjack (Autohaus Zobjack) sowie der Familie Böhmer bedanken. Dank ihres Engagements durften wir in diesem Jahr zwei neue Boote taufen. Darunter der Einer „Manta“, in Patenschaft getauft durch unseren ehemaligen Schatzmeister Sven Fahner sowie den Gig-Doppelzweier „Corax“, getauft durch Cornelia und Ralf Böhmer. Bevor es nun erstmalig (wieder) auf das Wasser gehen konnte, wurde offiziell der Pächterwechsel unserer Gaststätte verkündet. Wir danken der Familie Söhnel für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und heißen Vicky Klaszszynski und Martin Wagner herzlich bei uns willkommen. Die Neueröffnung der „Dolle“  ist für Anfang Mai geplant.

 

Anschließend an den offiziellen Teil durften die Boote nun aus ihren Lagern, raus auf die Elbe. Die Taufboote gefolgt vom Pirna-Achter, unserem Nachwuchs sowie der Frauen und der Freizeitgruppe genossen die ersten Wasserkilometer in der neuen Saison, bevor es in Formation zurück in Richtung Bootshaus ging. Die Saison ist nun offiziell eröffnet. Wir freuen uns auf viele neue Erlebnisse sowie natürlich Erfolge und sagen: Riemen- und Dollenbruch!

 

Lisa Wunderlich

Head of River Amstel 2017

- 18. bis 19. März 2017

Das Head of River Amstel ist ein Ruderrennen, das jährlich auf der Amstel in Amsterdam, Niederlande,  auf der 8 km langen Strecke von Amsterdam nach Ouderkerk aan de Amstel stattfindet . Der Willem III Rowing Club organisiert das Rennen in Zusammenarbeit mit der Amsterdam Rowing Association. Für die seit 1933 statt findende Regatta, die eine der größten niederländischen Ruder-Events ist, sind nur gesteuerte Großboote (4+ / 4x+ / 8+) zugelassen.

 

Mit wenigen Trainingskilometern im Gepäck haben wir (Masters) uns zu dieser Regatta am Beginn der Saison gewagt. Einmal dabei sein, wenn über 400 Boote über zwei Tage verteilt die „Amstel“ durchflügen. – das wollten wir erleben.

 

Und wir waren nicht nur dabei. Die  31:32 Minuten für die 8000m lange Strecke bedeuteten Platz 9 in der Rennwertung Masters Doppelvierer A-E und Platz 3 der AK D.

 

Die Rennen waren in 4 Blöcke eingeteilt. Die jeweiligen Teams warteten in der Vorstartzone. Die Starts erfolgten dann im 15 Sekunden Takt.

 

Am Sonntag gegen 14:30 Uhr erfolgte für uns der Start. Für Sven Fahner, Christian Ziegra, Olaf Martin und Schlagmann Torsten Zobjack war es die erste Erfahrung dieser Art in Amsterdam. Trotz schwieriger Bedingungen kamen wir mit teilweise starkem Gegenwind und den Windböen gut zurecht. Die Schlagfrequenz lag im Schnitt bei 28. Carolin Fahner steuerte unseren Vierer und fuhr im Rennen einen beeindruckenden Kurs. Sie trieb uns förmlich über die Strecke und konnte uns sechsmal über ein Überholmanöver vor uns gestarteter Boote informieren. Am Ende war die Zielflagge herbei gesehnt. Mit ruhiger Frequenz und Schiebewind gelangten wir zum Ausgangspunkt zurück. Insgesamt war es für alle ein beeindruckendes Erlebnis zu Beginn der Saison.

 

Hier findet ihr die Bilder, Ergebnisse sowie mehr Informationen zur Regatta.

 

Christian Ziegra

Frühjahrs-Talentiade

Bevor es nun bald auf dem Wasser spannend wird, wurden am 12. März traditionell auch wieder die athletischen Fähigkeiten des sächsischen Rudernachwuchses bei der Frühjahrs-Talentiade getestet. Dieses Jahr waren etwa 180 Elf- bis Vierzehnjährige  aus Sachsen sowie im Rahmen der Elbe-Ruderakademie auch aus Steti vor Ort, um sich zu messen und Bestleistungen zu präsentieren. Darunter fanden sich 32 Pirnaer Starter, die in allen Altersklassen vorn mitmischen konnten:

 

Leo Schmidt

Platz 2 – AK 11 männlich

 

Tia Koch

Platz 2 – AK 12 weiblich

 

Eyleen Ebschner

Platz 4 – AK 12 weiblich

 

Emily Reichel

Platz 1 – AK 13 weiblich

 

Tom Salz

Platz 3 – AK 13 männlich

 

Julia Stadnicki

Platz 3 – AK 14 weiblich

 

Larissa Bonk

Platz 4 – AK 14 weiblich

 

Niclas Mosig

Platz 4 – AK 14 männlich

 

 

Wir gratulieren herzlich der Siegerin und den Platzierten!

 

Ergometer-Einzelmeisterschaft am 04.03.2017

„Kampfgeist wird belohnt“ zeichnete sich als Motto der diesjährigen Ergometermeisterschaften ab. Von den Jüngsten bis hin zu unseren Masters stellten sich die PRV-Sportler der Herausforderung in Schlagzahl- und den klassischen 1.000 und 2.000m Rennen, um zu beweisen, was sie im Wintertraining geleistet hatten.  Außerdem sollte diese Veranstaltung im Rahmen unseres Europa-Projektes, der Elbe-Ruderakademie genutzt werden, um auch noch per Fernwettkampf zu einem internationalen Vergleich zu kommen. Also gab es hiermit nun einen extra Ansporn, um sein Bestes zu geben.

 

Der Wettkampftag im Carolabad wurde mit den 500m Schlagzahlrennen durch unseren Nachwuchs eröffnet. Bereits hier zeigte sich die intensive Nachwuchsarbeit, da die max. elfjährigen Jungs bereits mit guter Technik und starkem Willen überzeugen konnten.  Am Ende lagen Franz Münnich (Jahrgang 2007) und Leo Schmidt (Jahrgang 2006) nach Punkten im Schlagzahlrennen vorn und sicherten sich so die ersten Siege des Tages. Beim anschließenden ersten 1.000m Rennen bewies Fritz Münnich, dass man sich auch als Leichtgewichtsruderer gegenüber den Schwereren behaupten kann. Er holte sich mit Bestzeit der Jungen 2005 den Sieg in der Leichtgewichtsklasse, Tyron Burghardt gewann bei „Schweren“. Es folgten die ersten Rennen der Mädchen, wobei  sich Eyleen Ebschner (JG 2005) nach hartem Kampf am Ende oben auf das Podest stellen durfte. Ebendies gelang auch Joel Wiener (Jungen 2004) sowie Theo Heinrich (Jungen 2004 LGW), Liddy Häntzschel (Mädchen 2004 LGW) und Elisa Hobert (Mädchen 2004).  Mit stetig wachsendem Alter der Aktiven glühten auch zunehmend die Ergos. Besonders die Jungen der AK 14 beeindruckten mit sensationellen Durchschnittszeiten, Niclas Mosig siegte schließlich mit einer 3:26,2min auf den 1.000m vor Tim SpindlerHeinrich Müller gelang der Sieg im Leichtgewicht. Bei den vierzehnjährigen Mädchen wurde es direkt etwas lauter im Carolabad, da die drei Starterinnen jeweils mit ihrem Fanblock antraten. Den Sieg ging schließlich doch souverän an Julia Stadnicki.

 

Auch bei den Junioren-Rennen ging es auf nun etwas erweiterter Strecke heiß her. Auf 1.500m setzen sich Timo Großer (LGW) und Eric Heimer im großen Feld der B-Junioren durch. Bei den B-Juniorinnen hätte man beim Anblick des Gleichklangs des Schlags der Mädels fast vergessen können, dass es sich um einen Konkurrenzkampf handelte. Dennoch standen am Ende die Siegerinnen fest – Gina Biesold und Carolin Fahner (LGW). Mit einer starken 2.000m Zeit von knapp unter 8min siegte Tim Rietzschel bei den A-Junioren, auch Enrico Meinel kämpfte sich als Leichtgewicht mit einer guten Zeit auf das Siegerpodest. Alle Starterinnen der A-Juniorinnen waren heiß auf den Sieg, doch mit einer wirklich starken Leistung und entsprechendem Kampfgeist konnte sich am Ende Rebecca Gebauer auf der 2.000m langen Strecke durchsetzen.

 

Als letztes Rennen in der Einzelwertung standen die Männerwertungen auf dem Programm. Nach hartem Kampf und mit knappem Ausgang standen schließlich die drei Sieger fest: Georg Heidenreich siegte mit einer Sekunde Vorsprung bei den Männern, Richard Klammer gewann nach einer starken Leistung im Freizeitbereich und Mario Achilles, der sich dem Kampf gegen die „Jungschen“ gestellt hatte, ging als Sieger bei den Masters hervor.

 

Um den Tag noch einmal lautstark und würdig zum Abschluss zu bringen, folgten nun noch die Rennen der Vierer-Mannschaften. Dabei gaben alle Sportler nochmal alles für ihr Team und es wurde spannende, weil sehr knappe Rennen ausgefahren.

 

Als Fazit des Tages bleibt zu sagen, dass alle ihr bestmöglichstes getan und hart um jede Sekunde gekämpft haben. Die Sportler sind fit und bereit für die Wassersaison 2017. Für die Trainingsauswertung werden die gefahrenen Zeiten nun noch mit denen der tschechischen Sportlerinnen und Sportler verglichen, um auch noch zu einem internationalen Leistungsvergleich zu gelangen.

 

Hier findet ihr die Bilder und Ergebnisse.

 

Lisa Wunderlich

 

Bericht Winterfreizeit 2017

- 12. bis 19. Februar 2017

 

In Pirna sind wir am Sonntag mit dem Bus gestartet,

es dauerte nicht lange und die Fahrt ist ausgeartet.

Unten im Bus waren unsere ganzes Gerölle,

oben saß Mario mit Bier und Hölle, Hölle, Hölle.

Kaum waren wir in Pec` angekommen,

haben wir ruck zuck den Aufstieg in Angriff genommen.

Das war ein ganz schöner Marsch,

in der Waldbaude waren wir schon mal ordentlich im Ar…..

Ausruhen war jedoch nicht angesagt,

Frau Wiedner hat uns gleich noch auf die Piste gejagt.

So konnten wir das treuere Material ein erstes Mal testen,

und schauten dabei schon mal neidisch auf die Besten.

Für die Startaufstellung wurde schon mal heimlich die Leistung abgeklopft,

die Herren haben abends trotzdem ordentlich ab gehopft.

 

Montags ging’s um den Schwarzen Berg,

nachmittags wurde gehechelt ,

da hat dann keiner mehr gelächelt.

Morgens wurden wir  durch Wiedels sanfte Stimme geweckt,

da haben wir uns dann beim Frühsport gern in den Himmel gestreckt.

 

Am Dienstag ging’s auf die Schneekoppe ziemlich schnell,

die Tour und die Streck e waren sensationell.

Derweilen ist der Tilo mit Blick aufs (Klassement)

Lieber noch ein paar Trainingsrunden gerannt.

 

Mittwochfrüh ging es wieder gegen die Uhr,

Frau Husseck und Frau Wiedner stehen scheinbar auf diese Tortur.

Nachmittag gab es dann freie Stunden,

ob Kneipe, Stadt oder Bett, es hat jeder was für sich gefunden.

Beim Nachtrodeln, konnte man im Fackelschein wieder Malle-Hits mit jodeln.

 

Am Donnerstag die Tour war wunderschön,

auf jedem Fall haben wir sehr viel vom Riesengebirge gesehen.

Die Karten haben wir oft zu Hilfe genommen,

glücklicherweise ist es zu keiner unliebsamen Abkürzung gekommen.

Die Jüngeren durften Skischule machen

 und hatten auch dort viel zu lachen.

Es waren schnell Fortschritte zu sehen,

so konnte es auch schon auf längere Skitouren gehen.

 

Beim Abschlußtraining auf neuer Runde

ging es am Freitagmorgen wieder um jede Sekunde.

Auf Grund der guten Zeiten, durften wir nachmittags durch den Wald gleiten.

In der Kolinka Baude gab’s Bier, Kakao und Eis,

dem Kellner lief beizeiten der Schweiß.

 

Am Wettkampfmorgen wurde heftig über Wachs diskutiert,

damit man in der Loipe ja keinen Zehntel verliert.

Als Grundtaktik hat sich bewährt

Wenn man in seiner eigenen Kategorie fährt.

Auch Knie, Rippe, Hände, Füße, Schultern, Stöcke und Bindung mussten  leiden,

auf diesem olympischen Niveau lässt sich eine Materialschlacht auf keinen Fall vermeiden.

Glücklicherweise ist niemand ernsthaft krank,

für diese Woche sagen wir den Organisatoren vielen Dank!

 

Die Bilder zum Winterlager findet ihr hier.

Urban/Schmidt

 

 

Informationen aus der Mitgliederversammlung

Am Mittwoch, dem 25. Januar 2017 fand die alljährliche Mitglieder-versammlung statt. Über 50 Mitglieder waren anwesend, um zusammen mit dem Vorstand auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Pläne für 2017 zu besprechen.

 

Schweren Herzens und unter anhaltendem Dankesapplaus mussten wir unseren langjährigen Schatzmeister Sven Fahner aus seiner herausragenden Amtszeit verabschieden. Wir danken ihm vielmals für sein anhaltendes Engagement!

 

Erfreulicherweise hat sich mit Paul Husseck im nahtlosen Übergang Nachwuchs für dieses Amt gefunden. Mit Unterstützung seines Vorgängers wird er sich nun den Finanzen widmen und möchte seinem Verein damit nach langjähriger Mitgliedschaft etwas zurückgeben.

 

Im Rahmen der Haushaltsplanung für 2017 wurde eine langfristige Rücklagenbildung von 50.000 EUR für den Schadensfall bei Hochwasser beschlossen, welche mit einer Erhöhung des Regelbetrags in Höhe von monatlich 5,00 EUR einhergeht.

 

Der Vorstand dankt allen Trainern, Übungsleitern und ehrenamtlichen Unterstützern für die zahlreich erbrachten Leistungen im vergangenen Jahr und freut sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. Gleichzeitig wird aber auch an alle Mitglieder appelliert, sich im Rahmen der zu leistenden Arbeitsstunden etwas mehr in die Vereinsarbeit einzubringen, um die geschaffenen Werte auch in Zukunft gemeinsam zu erhalten und damit auch die anfallenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.

 

 

Ergo-Cup Leipzig

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und der erste Wettkampf und damit die erste Meisterschaft für dieses Jahr ist schon wieder Geschichte. Am Samstag, dem 21.01.2017 fand die 3. Mitteldeutsche Ergometermeisterschaft  in Leipzig statt. Der Pirnaer Ruderverein reiste mit einer 30-köpfigen Mannschaft durch Sachsen, um an den Einzel-und Mannschaftswettbewerben teilzunehmen. Es starteten 23 Pirnaer Sportler auf 1.000, 1.500, 2.000 und 350m gegen die anderen Sachsen aus Leipzig, Wurzen, Eilenburg und Dresden. Mit riesigem  Kampfgeist und am Ende sieben Sekunden Vorsprung gewann Franz Werner (Junioren-Männer A) seinen Wettkampf über 2.000m und holte damit nicht nur den Sieg, sondern schaffte auch vom Bundestrainer geforderte Norm-Zeit. Unsere Sophie Leupold (Juniorin Frauen A) konnte ebenfalls die Norm-Zeit schaffen, musste sich dennoch knapp mit dem 2. Platz zufrieden geben.  Den zweite Platz erreichten auch unseren Jüngsten, wie Tom Salz (Jungen13 Jahre und jünger).  Der frischgebackene Junior Karl Johann Hasler konnte sich ebenfalls den 2. Platz über 1.500m  im Junioren Männer B Leichtgewicht sichern. Super 3. Plätze holten sich Johanna Sinkewitz (JF/B), Julia Stadnicki (Mädchen 14 Jahre) sowie Niclas Mosig (Jungen 14 Jahre).

 

Mit solchen tollen Einzelleistungen hatten wir auch auf Podestplätze mit der Mannschaft  gehofft. So konnten trotz einiger starker Ausfälle und dadurch einigen Umbesetzungen die Mannschaftsvierer ausgefahren werden. Ganz souverän holte sich der Mix-Vierer der 14 jährigen mit Julia Stadtnicki, Niclas Mosig, Tim Spindler, und Carolin Gießmann den Sieg. Bei den Junioren Mix-Vierern holten sich die A-Junioren mit Max Milde, Niclas Groschupp, Paula Wiedner und Sophie Leupold einen starken 2. Platz. Die Junioren B schafften es auf den 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern , Platzierten und Gewinnern.

 

Außerdem  haben unsere Pirnaern Männern und Junioren sich dem starken Feld der schnellen Bundesliga- Achter gestellt. Dass 350m auch lang werden können, mussten alle mit schmerzenden Oberschenkeln feststellen, denn es wurde um jede 100stel gekämpft. Auch wenn es diesmal „nur“ für den 3. Platz gereicht hat, haben sich unserer Männer wieder stark präsentiert und sind mit ihrer jungen Mannschaft dicht an den anderen Männer-Achtern dran geblieben. Der Pirna-Achter hat Flagge gezeigt und mit dem eigenem Nachwuchs angekündigt, dass sie wieder dabei sind und in den nächsten Jahren dranbleiben.

 

Hier gibts die Bilder und Ergebnisse.

 

Grit Husseck

Nachrichten

04.09.2017

Rudern gegen Krebs 2017

Einen kurzen Rückblick findet ihr hier.

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30.08.2017

Rückblick Jugendwanderruderfahrt

Hier findet ihr den Bericht.

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29.08.2017

18 Siege in Litomerice

Hier findet ihr den Bericht, die Bilder und Ergebnisse.

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Termine

23.09.2017 - 24.09.2017 Landesmeisterschaft Eilenburg
06.10.2017 Citylauf