Nachrichten

12.04.2012

PRV-Sommerfest 2012

Der PRV feiert am 23.06.2012

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26.03.2012

Ehemaligen-Treffen 2012

Am 22.09.2012 im PRV-Bootshaus

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15.03.2012

Anrudern 2012

Pirnaer starten in neue Saison

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Termine

19.05.2012 - 20.05.2012 Rüdersdorf
02.06.2012 - 03.06.2012 Dresden
02.06.2012 - 03.06.2012 Masters Championat Werder
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Ein Jahresabschluss der anderen Art

Es begab sich am 30.12., anno 2011, dass zur sagenumwobenen Jahresabschlussskitour geladen war. Jedoch verließ den Winter und mit ihm auch einige angestammte Jahresabschlussskitourenmitläufer der Mut, diesem Ereignis beiwohnend zu sein.

 

So traf sich denn nur noch ein unerschrockenes Häuflein sieben Hartgesottener, auch bei widriger Witterung letzterer zu trotzen und flinken Fußes und ohne hinderliche Bretter an den Beinen die Wälder zwischen Berggießhübel und Hellendorf zu verunsichern. Der des Weges kundige hochgelobte „Andreas vom Weißbach“ übernahm die Führung und brachte den kleinen Trupp auf sicherem Weg in ein Wirtshaus „Zur Linde“ am Rande der Welt, in welch selbigen man sich im Warmen sitzend am leckeren Biere laben konnte.  Der weitgereiste Jüngling „André aus dem Frankenreiche“  verschmähte zunächst dieses Labsal und frönte stattdessen dem ihm aus seiner Heimat bekannten roten Weine. Jedoch wurde er des späteren noch bekehrt und ließ sich zumindest auf ein ordinäres Radler hernieder.

 

Das leibliche Wohl wurde durch wohlschmeckende reichliche Speisen aufs trefflichste herbeigeführt und durch die mehrfache Einnahme selbstmitgeführter Verdauungshilfen in ungeahnte Höhen kulminiert.

 

Der Rückweg durch die unwirtlichen Wälder zu Berggießhübel führte dann auf direktem Wege in die sattsam bekannte Panoramahöhe, welche behufs des üppigen Geschäftes mit den Pirnaer Rudergesellen extra noch einmal geöffnet wurde. Auch hier wurde dem nahrhaften Gerstensaft nochmals zugesprochen, so dass am Ende keiner mit schlechtem Gemüt und leerem Bauch den Heimweg antreten musste. Es war zwar abzusehen, dass dem einen oder anderem zuhause vom holden Eheweib ob der fortgeschrittenen Tageszeit Ungemach drohte, jedoch wurde dieses gern in Kauf genommen. Kann doch nichts dergleichen eine fröhliche Runde im Kreise der Freunde und Ruderknechte trüben.

 

So wurde dann das alte Jahr löblich verabschiedet und sich zum anbahnenden neuen Jahr allseits das Beste gewünscht. Diese guten Wünsche seien hiermit an alle anderen Ruderfreunde weitergegeben.

 

Für das nunmehr neue Jahr wünschen wir allseits gute Fahrt, Riemen- und Dollenbruch und stets die berühmte Handbreit … na Ihr wisst schon.

 

Bis bald,

der André

 

PRV-Einzelergometer-Meisterschaft am 10.12.2011

Bereits zum 7. Mal ermittelten die Pirnaer Ruderer ihre Einzel-Meister auf dem Ruderergometer. Diese Rudergeräte auf dem Hallenboden sind neben dem Ruderbecken, den Krafträumen und Sporthallen, wichtiger Bestandteil im Training außerhalb des Wassers und besonders für das Wintertraining. Jeder einzelne Schlag wird gemessen, ausgewertet und angezeigt. Mittels moderner Technik lassen sich die Geräte miteinander verbinden und so direkte visuelle Rennen neben einander bestreiten.

 

Über 70 Pirnaer Sportler nutzten in den unterschiedlichen Altersklassen diese Gelegenheit am vergangenen Samstag (10.12.11). Für die Übungsleiter und Trainer war das eine gute Standortbestimmung nach einem Monat Training ohne echtes Bootsgefühl.

 

Im letzten Rennen der offenen Männerklasse stellte Stefan Schaaf mit 05:59,2 Minuten über 2000 Meter einen neuen Vereinsrekord und eine neue persönliche Bestleistung auf. Sein Nebenmann, André Sieber, hatte bei seiner Fahrt (06:17,8min) noch ausreichend Luft, Stefan auf dem letzten Abschnitt anzuspornen. Weitere spannende Rennen entwickelten sich u.a. im Zweikampf zwischen Sophie Leupold und Sarah Böttcher (AK 12). Beide trennten vier Zehntel-Sekunden. Als einzige weibliche Starterin füllte Alexandra Schulte das B-Junioren-Feld auf. Im Endspurt schob sie sich noch auf Rang 3 der Jahrgangswertung.

 

Die schnellsten Zeiten über die einzelnen Distanzen ruderten:

Schlagzahlrennen 500 Meter - Max Milde AK 11 (02:14,3min/44Schläge),

                                                Rebecca Gebauer AK 11 (2:28,8min/52)

 

1000 Meter – Melanie Sende (03:58,1), Max Dittrich (03:23,6), Laura Schramm (03:45,2)

                      Uwe Wiedner (03:20,3), Rico Scheffler (03:20,8), Bernd Bräunlich (03:52,4)

 

1500 Meter – Nathalie Schulte (05:39,4), Tony Burghardt (05:26,8)

 

2000 Meter – Stefan Schaaf (05:59,2) Vereinsrekord, Paul Husseck (06:50,8), Olaf Martin (06:55,5)

 

Alle weiteren Ergebnisse finden Sie hier und im Bootshaus-Aushang.

Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren (u.a. Jens Richter, Wolfgang Schneider), die Kampfrichter, Helfer und Übungsleiter.

 

Christian Ziegra (Vereinssprecher)

 

Herbst-Talentiade 2011

Am 12.11.2011 fand in Dresden die alljährliche Talentiade der sächsischen Ruderjugend statt. In sechs Altersklassen mussten sich hierbei knapp 200 Nachwuchsathleten in ihren athletischen Fähigkeiten beweisen. Dies geschah in den Disziplinen Dreierhopp, Medizinball-Dreikampf, Seilspringen, Liegestütze, 30 m Sprint, Kasten-Bumerang-Test und ein Ausdauerlauf über 1500 m für AK 10 und 11, alle anderen liefen 3000 m.


Es war also ein hartes Programm für die Jugendlichen. Nichts destotrotz konnte gerade die Jugend aus Pirna beweisen, dass sie Sachsens Spitze darstellt. Von insgesamt 12 erreichbaren Siegen, gingen sieben nach Pirna. Zu diesen kamen zahlreiche 2. und 3. Plätze. Außerdem konnten die Pirnaer gleich zwei Doppelsiege einfahren. Lena Hauptlorenz und Melanie Sende konnten bei den Mädchen der Ak 13 ganz oben stehen. Nicht anders zu erwarten, konnte Fabian Schelle bei den Jungen der Ak 12 gewinnen. Hier komplettierte Alexander Krebs den Doppelsieg.
Weitere Siege für Rot-Gelb gingen an Franz Lehmann (AK 13), Franz Werner (AK 11), Anna Phillip (Juniorinnen), Sophie Leupold (AK 12), Janine Nitzsche (AK 10).


Pirnas Ruderer können also erneut ihre Klasse im Jugendbereich unter Beweis stellen. Das Ergebnis zeigt, dass die Trainer und Betreuer die Jugendlichen optimal auf den Wettkampf vorbereitet haben und sie in Topform in die Wintersaison schicken.

Heike Wiedner / Georg Heidenreich

 

Fari-Cup in Hamburg am 06.11.2011

Diese bereits zum 20. Mal ausgetragene Regatta für C-Vierer und C-Achter zieht zum Saisonabschluss noch einmal zahlreiche Renn- und Breitensportler an. Barbara Stehr siegte in einer norddeutschen Crew in ihrem Rennen (R8+). In der Fari-Wertung, einem eigens aufgestellten Wertungssystem, fehlten 12 Sekunden zum großen Cup-Gewinn.

 

 

Leipziger Herbstlangstrecke am 05.11.2011

Mit keinerlei Ambitionen für „ Winterschlaf“ stellten sich die überwiegend sächsischen Kadersportler in den „kleinen Booten“ den „langen Kanten“ Leipzig-Burghausen war Jahresabschluss 2011 und gleichzeitig erste Standortbestimmung für 2012. Bei bestem Herbst - Ruderwetter konnten sich die Aktiven über gute und faire Bedingungen freuen.

Die PRV Aktiven waren mit einer starken Kleinbootmannschaft angereist. Mit drei Siegen und zahlreichen Top–Platzierungen wurde noch einmal ein Zeichen gesetzt. Die Jüngsten legten erst einmal auf der 3000-Meter-Strecke ordentlich vor.

Sophie Leupold (AK12) siegte in 15:02 min. In ihrem ersten Wettkampf belegte Christin Burgardt in dieser AK Platz 4, vor Sophie Dvorak.

 

Bei den Jungen (AK12) war Fabian Schelle in 14:05 min nicht zu schlagen. Der Vorsprung auf den nächsten betrug über eine Minute. Alexander Krebs erreichte einen guten 6. Platz von insgesamt 14 Startern.

 

Melanie Sende erkämpfte bei den Mädchen AK13 den 5.Platz in 14:46 min. Sie war damit zweitbeste sächsische Ruderin.

 

Max Dittrich (AK13) bestätigte seine diesjährige Leistungssteigerung mit einem Sieg in 13:35 min. Achtbar schlug sich Franz Lehmann mit einem 7. Platz von 19 Startern.

 

Die 14-jährigen Jungen mussten als Vorgeschmack auf das zukünftige „Junioren-Dasein“ im kommenden Jahr bereits die 6-Kilometer-Wettkampf-Strecke absolvieren. Hier gelang Tony Burgardt als bester Sachse Platz 5 mit 27:29 min, hinter vier Magdeburger Einerfahrern. Dabei distanzierte er den aktuellen Sachsenmeister mit 20 Sekunden Vorsprung.

 

Alexandra und Nathalie Schulte erreichten bei den Juniorinnen Platz 3 und 4 im eher dünn besetzten Starterfeld.

 

Wesentlich härter war es bei den Junioren, wo Max Wittig mit 27:10 min Platz 11 belegte. André Sieber unterlag im Männer-Zweier ohne dem einzigen Gegner.

 

Dagegen bewies Stefan Schaaf, dass er durchaus noch Nationalmannschafts-Ambitionen hat. Mit einem super dritten Platz in 23:54 min. hinter den beiden WM-Vize-Meistern (D4x-) Wende/ Schulze aber vor Gulyas und Grohmann hat er seine Chance auf einen ganz großen Start 2012 gewahrt.

 

Für die Pirnaer Aktiven steht jetzt die Siegerfeier im Fokus, während die absoluten Kadersportler des DRV noch in Dortmund zur letzten Überprüfung starten.

 

Christian Ziegra

Die ersten Zeilen stammen aus www.sachsen-rudern.de

 

Elbepokal am 29.10.11

Ein Bericht auf der Basis eines Eintrages bei www.sachsen-rudern.de


Der 37. Elbepokal in Dresden ist Geschichte. Bei bestem Herbstwetter hatten zahlreiche Achter- und Vierer- Mannschaften nach Dresden an der Elbe gefunden. Diese Herbstlangstrecke bot gute Bedingungen, Neuerungen im Startmodus und eine gelungene Siegerehrung.


Mit 13 Starts über die 5 Kilometer, drei Starts zu den Elbepokalen und einer Beteiligung am Städtevergleich, war Pirna wiederum gut vertreten. Dabei waren die Aktiven an sieben Siegen beteiligt. Einmal mehr setzten sich die Bundeswettbewerbsieger der Jüngsten AK12/13 u. 13/14 sowie der RBL-Achter gut in Szene. Pirna brachte allein sechs Achter an den Start, mit den Masters G und dem RBL-Team sogar zwei reine Vereinsmannschaften.


Ein Höhepunkt war die Teilnahme der Nationalmannschaft der weiblichen und männlichen Skuller. Beobachtet vom Cheftrainer des Deutschen Ruderverbandes, Hartmut Buschbacher, stellten die Athleten sich dieser keinesfalls einfachen Aufgabe. Der Städtevergleich der Junioren wertete die Veranstaltung nochmals deutlich auf. Drei Pirnaer Junioren vertraten den PRV in der Dresdner Auswahl.

 

Im wunderbar neu gebauten Sportzentrum Blasewitz, oberhalb des Zieles, trafen sich Sportler aller Generationen, Leistungsstufen und Regionen nach dem Wettkampf zur gemeinsamen Siegerehrung. Es lag viel Spannung in den Rennen und ob Olympia-Kader, Freizeitsportler, Master oder Nachwuchsruderer - gekämpft wurde um jeden Meter und jede Welle. Dass Bojen nicht die besten Freunde der Ruderer sind, mussten wir leider ein weiteres Mal zur Kenntnis nehmen.

Der Elbepokal ist der beste Saisonabschluss, den es vor der letzten gemeinsamen Ausfahrt geben kann. Erste Eindrücke vom 37. Elbepokal sind unter www.sachsen-rudern.de zu finden.

 

... und nächstes Jahr in Pirna

Ein Bericht von der diesjährigen Regatta mit Einlagen in Eilenburg:

 

Mitte April ist der Zeitpunkt, wo der „Ruderkalender“ noch nicht so voll ist. Aus diesem Grund wird seit mehreren Jahren diese „etwas andere Regatta“ zu diesem frühen Zeitpunkt im Ruderjahr veranstaltet.

Die jährlich steigende Teilnehmerzahl von PRV-Ruderern zeigt die Attraktivität dieser ungezwungenen und sehr lustigen Veranstaltung. 2011 trafen sich Ruderinnen und Ruderer von Baume/Lok und Pirna in Eilenburg beim hiesigen Ruderclub.

Die Eilenburger hatten für diesen Tag ein besonderes Programm vorbereitet. Nach Begrüßung und Auslosung der Mannschaften begann der Wettkampf. (neun Gig-Doppelvierer besetzt mit Kindern, Anfängern sowie aktiven Ruderern/innen). 

 

1. Rudern:

Da das Bootshaus der Eilenburger an einem schmalen Mühlgraben liegt, können die Mannschaften nicht nebeneinander starten. Also etwas völlig Neues und sehr Lustiges. Start und Ziel liegen in der Mitte der Strecke.  Die Mannschaften starten in Abteilungen zu zwei Booten in entgegengesetzter Richtung (Strom auf/Strom ab). Rudern bis zu einem Wendepunkt, dann bis zum anderen Wendepunkt und in der Mitte ist das Ziel, auch hier gilt wer als erster ... 

 

2. Mittagessen:

Die Eilenburger haben sich als wahre Gourmetköche entpuppt, von Suppe über geräucherten Fisch bis hin zu gebratenen Pilzen war alles im Angebot.

 

3. Balancelauf:

Auf einem Skull musste ein Plastebecher mit Wasser über einen Hindernis-Parcours transportiert werden. Die Mannschaft, welche in der kürzesten Zeit das meiste Wasser transportiert hat, hatte gewonnen.

 

4. „Ich weiß nicht wie sich das Ding nennt“:

...aber ich versuche es zu beschreiben: Sechs Räder, zwei Bretter, drauf stellen und mit Hilfe der Fahrradbewegung fahren.

Bei dieser Übung musste die komplette Mannschaft von der einen Seite eines Tennisplatzes mit Hilfe dieses Fortbewegungsmittels auf die andere Seite transportiert werden. Eine technisch anspruchsvolle Aufgabe mit sehr hohem Spaßfaktor.

 

5. Tauziehen:

... der härteste, anstrengendste und zugleich undurchsichtigste (nur Geisel kennt die Regeln) Wettkampf.

 

6. Siegerehrung/Essen/Abendveranstaltung:

Auch hier waren die Eilenburger hervorragende Gastgeber. Ein viel zu üppiges kaltes Buffet und Musik bis in den Morgen beendeten diesen schönen Tag. 

Die alte Tradition der Regatta mit Einlagen wird seit einigen Jahren von den Vereinen Richtershorner RV, ESV Schmöckwitz (Lok), Eilenburger Ruderclub, und dem PRV wieder belebt.

Aus diesem Grunde wird im April 2012 der Pirnaer RV der nächste Gastgeber sein.

Zu diesem lustigen Event sind alle Teilnehmer vom Anfänger bis zum „alten Herren“  herzlich willkommen.

    

Olaf Hanus